Anti-Slice-TippsBunkertipps
Kurzes Spiel

Schlägerwahl rund ums Grün

Wer mit Chip und Putt sein Par retten will,
muss den passenden Schläger wählen.
Nicht immer passt das Pitching Wedge.

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Experte

Fabian Bünker

ist Trainer des LGV Niedersachsen/Bremen und Mitglied des Coach-Teams der PGA of Germany.

Die korrekte Schlägerwahl ist beim kurzen Spiel sehr wichtig. Hier entscheiden mitunter Zentimeter darüber, welcher Schläger das beste Resultat verspricht. Viele Golfer verwenden automatisch nur einen Schläger, sobald Sie nahe am Grün liegen. Meistens handelt es sich dabei um das Sand- oder Lob-Wedge. Beide können sicherlich, richtig eingesetzt, eine gute Waffe bei kurzen Annäherungen sein.

Allerdings gibt es viele Situationen, in denen Schläger mit deutlich weniger Loft zum Zuge kommen sollten. Einerseits, um das Fehlerrisiko zu minimieren und die Erfolgsquote zu erhöhen. Andererseits, um sich das Spiel leichter zu machen. Hier finden Sie einige Situationen zusammengestellt, die immer wieder vorkommen.

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Grundsätzlich sollten Sie in allen beschriebenen Lagen die einfachste Lösung wählen. Die sieht meistens so aus, dass der Ball flach gehalten wird und mehr rollt, als er fliegt. Nutzen Sie auch für fast alle Schläge Ihre Chip-Bewegung. Diese sorgt dafür, dass die Handgelenke bei allen Schlägen sehr reduziert zum Einsatz kommen und somit die Trefferqualität steigen wird. Stellen Sie sich immer vor, Sie dürften den Ball in der Situation werfen.

Die meisten von uns würden mit einem eher flachen Wurf und viel Rollweg des Balls dafür sorgen, dass Sie eine kleine Bewegung machen können und somit das Risiko minimieren. Übertragen Sie das auf Ihr kurzes Spiel – und schon haben Sie ohne exzessives Training viel gewonnen! Trotzdem kommen Sie nicht ums Üben herum, da Sie sich an ungewohnte Schläge und (bisher) nicht vertraute Schläger im kurzen Spiel gewöhnen müssen.

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