Kefer: So lochen Sie mehr Putts mit BreakKefer: Wie man hohes Rough bezwingt
Quick-Tipp von Peter Wolfenstetter

Offenes Blatt im Bunker

Der GJ-Experte zeigt, worauf es beim Bunkerschlag ankommt.

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Steckbrief

Peter Wolfenstetter

Jahrgang 1968, ist A-Trainer DGV/DOSB. Darüberhinaus betreut er gelegentlich Spieler der European Tour und ist Coach des Bundesliga-Teams des Stuttgarter GC Solitude. 2013 war er Jugendtrainer des Jahres und 2015 wurde er Teacher of the Year der German PGA.

Offenes Blatt im Bunker

Wenn ich die Normalgolfer sehe, fällt mir immer wieder auf, dass sie Probleme haben, das Schlägerblatt offen durch den Treffmoment zu schwingen. Nur so kann der Bounce, also der Winkel zwischen Vorder- und Hinterkante der Sohle sein ganzes Potential entfalten und helfen, den Ball sicher aufs Grün zu bekommen.

Vielleicht hilft den betroffenen ja folgendes Bild: Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Wasserglas auf der Schlagfläche und müssten dieses ohne, dass es von der Schlagfläche rutscht durch den Treffmoment schwingen. Beste Voraussetzungen schaffen Sie bereits in der Ansprechposition, indem Sie das Blatt öffnen und auf einen deutlich sichtbaren Winkel im linken Handgelenk achten. Wenn Sie diesen Winkel am Ende des Rückschwungs immer noch haben, sind Sie auf einem guten Weg. Um das Schlägerblatt auch offen durch den Treffmoment behalten Sie diesen Winkel bei, sodass der linke Handrücken im Treffmoment möglichst in Richtung Himmel zeigt. Am Abdruck im Sand können Sie zudem erkennen, ob alles richtig war. Wenn ja, ist dieser relativ flach, da der Bounce den Schläger schön durch den Sand gleiten ließ.

Info: Peter Wolfenstetter

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