Emery Spiel im RegenKefer: So lochen Sie mehr Putts mit Break
Quick-Tipp von Steffen Kefer

Entscheidungsfindung

Der GJ-Experte zeigt, wie man den richtigen Schläger wählt.

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Steckbrief

Steffen Kefer

ist fully qualified PGA-Professional und im Besitz der C- und B- Trainerlizenzen des DOSB. Im Winter 2016/2017 gründete er mit Christoph Günther und Marcel Haremza die PROject GOLFacademy, die ihren ersten Standort im Golfclub Bad Wörishofen eröffnete.

Die richtige Wahl

Ab und zu finden wir uns auf dem Platz in einer Situation wieder, in der man sich zwischen zwei Schlägern entscheiden muss. Zum Beispiel durch Gegen- oder Rückenwind, durch Höhenunterschiede oder man liegt einfach auf einer Entfernung, die genau zwischen zwei Schlägern liegt. Doch welchen Schläger nimmt man jetzt – den kürzeren oder den längeren Schläger?

Um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen, sollte man wissen weshalb beispielsweise ein Eisen 8 weiter fliegt als ein Eisen 9. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen nur in zwei Dingen – der Schaftlänge (mehr Länge – höhere Geschwindigkeit) und dem Loft der Schlagfläche (weniger Loft - flacher und weiter).

Das Eisen 8 ist im Normalfall 0,5 Inches länger als das Eisen 9 und hat 3-4 Grad weniger Loft. Die Schaftlänge kann man beeinflussen indem man den Schläger kürzer greift (länger geht nicht), beispielsweise das Eisen 8 wie ein Eisen 9, dadurch spielen sich beide Schläger gleich und haben dieselbe Schlägerkopfgeschwindigkeit. Der flachere Abflugwinkel und der geringere Loft sorgen für ein bisschen mehr Länge. So ist das Eisen 8 zum Eisen 9+ geworden und man hat ein perfektes »Zwischeneisen« erschaffen.

Wenn Sie sich entscheiden haben, führen Sie Ihren Schlag ganz normal aus ohne fester oder gedrosselt zuschlagen zu müssen. So können Sie in ein bequemes und ausbalanciertes Finish schwingen.

Info: Steffen Kefer

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