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Hilfe von oben – Folge 8: Summen wie Jack Nicklaus

Tipps von der Tour, ausprobiert vom Amateur – die wöchentliche Kolumne von Stefan Maiwald 


Er taucht nun schon zum zweiten Mal in dieser kuschligen kleinen Kolumne auf, aber den größten Golfer aller Zeiten kann man ja ruhig öfter um Rat fragen.

Jack Nicklaus hält nicht viel von Mental-Gurus und psychologischen Tipps, er hilft sich lieber mit Musik, und besonders ein Titel hat es ihm angetan.
»Ich summe viel auf dem Platz«, sagt er. »Einmal habe ich eine 66 zu Moon River gespielt.« Und ein anderes Mal wird er folgendermaßen zitiert: »Es ist unmöglich, Moon River zu summen und schlecht zu spielen.«

Wenn Sie auf Audrey Hepburn stehen (und wer tut das nicht?), der lauscht hier: 

Wer lieber Großmeister Frank Sinatra hören will, den Jack Nicklaus des Gesangs:

Es stimmt, ich habe es gestern ausprobiert: Mit diesem Lied wird nicht nur die Golfrunde entspannter, sondern auch der ganze unwichtige Rest, also etwa der Job oder das Leben.
Ehre, wem Ehre gebührt: Das Lied wurde von Henry Mancini geschrieben, dem Jack Nicklaus der Filmkomponisten, der auch das Pink-Panther-Lied geschrieben hat. Doch diese listige Melodie sollten besser jene lästigen Mitspieler summen, die den Ball tief ins Unterholz dreschen und ihn rätselhafterweise immer wiederfinden – in perfekter Lage auf dem einzigen Grasbüschel weit und breit, und sogar in Richtung Fahne spielbar.

Sie und ich, wir lächeln einfach darüber hinweg und bleiben bei Moon River. 

Stefan Maiwald
The fine art of hanging out

ist als Autor vielzähliger Romane und Sachbücher seit Jahren begeisterter Golfer und findet seine wahre Bestimmung auf Golfplätzen, um dort seine wertvolle Lebenszeit zu verschwenden.
www.stefanmaiwald.com

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