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Johnson siegt, Garcia fliegt

Tour-News-4. Februar 2019

Johnson siegt, Garcia fliegt

Der Spanier verliert in Saudi-Arabien die Nerven, beschädigt Grüns und wird disqualifiziert. Dustin Johnson holt den Sieg im Königreich und Landsmann Rickie Fowler rettet sich in Arizona ins Ziel.
 

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Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Profis und Proetten sind ständig auf Achse. GJ fasst die wichtigsten Tour-Ereignisse zusammen.

Beim ersten, viel diskutierten Auftritt der European Tour in Saudi-Arabien gab's auch auf dem Platz eine Menge Aufregung. Im Mittelpunkt: Sergio Garcia. Der spanische Masters-Gewinner von 2017 hatte am dritten Tag der Saudi International seine Emotionen nicht im Griff und malträtierte während der dritten Runde gleiche mehrere Grüns und wurde – nachdem sich mehrere Spieler über das Benehmen des 39-Jährigen beschwert hatten – disqualifiziert. Die Aufregung war groß – schließlich war der Spanier als einer der vielen Top-Stars mit reichlich Antrittsgeld – man spricht von über 500.000 Euro – zum Turnier gelockt worden. Die Tour handelte das ganze jedoch auf möglichst unauffällige Art und Weise ab: Garcia wurde nach der Runde ins Büro gebeten und dann im Beisein von Boss Keith Pelley wegen »gravierendem Fehlverhalten« vom Turnier ausgeschlossen.

Das offizielle Statement der Tour handelte die ganze Angelegenheit in nur fünf dürren Zeilen ab. In zwei dieser Zeilen entschuldigte sich Garcia für sein Betragen und versprach, so etwas nie wieder zu tun.

Angesichts dieses Aufregers rückte der Sieg des Amerikaners Dustin Johnson, der sich auf dem Par-70-Platz mit 261 Schlägen (-19) gegen den erneut stark spielenden Chinesen Haotong Li (263 Zähler) und den Engländer Tom Lewis (264) durchsetzte, ein wenig in den Hintergrund. Max Kieffer landete auf einem geteilten 57. Platz (282 Schläge). Deutlich besser spielte der Österreicher Matthias Schwab, der das Turnier als 24. beendete. Sein Landsmann Bernd Wiesberger verpasste wie auch Bernd Ritthammer den Cut.

Bei der mit erneut bestens besuchten »Greatest Show on Gras«, der Waste Management Phoenix Open in Scottsdale, holte sich Rickie Fowler (USA) mit insgesamt 267 Schlägen einen Start-Ziel-Sieg – und dies trotz eines völlig verpatzten Schlusstages. An diesem gelang Fowler im strömenden Regen nur eine 74. Damit war er um satte zehn Schläge schlechter als am Vortag. Noch dazu sorgte er für ein Novum: Er ist der erste Spieler in der Geschichte der US Tour, der ein Turnier mit einem Doppel- und Triple-Bogey in der Finalrunde gewann. Platz zwei ging an Branden Grace (Südafrika), der auf 269 Zähler (-15) kam. Dritter wurde Justin Thomas (USA) mit 270 Schlägen.
Das deutsche Trio im Feld vermochte es nicht, sich für die beiden Finalrunden zu qualifizieren. Alex Cejka, Stephan Jäger und der erstmals in diesem Jahr in den USA spielende Martin Kaymer verpassten den Cut von -1.

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