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Foos nutzt seine Chance

Tour-News-21. Januar 2019

Foos nutzt seine Chance

Beim Start-Ziel-Sieg von Shane Lowry in Abu Dhabi
gelingt Dominic Foos eine wirkliche Überraschung.
Als bester Deutscher landet er auf T11. 

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Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Profis und Proetten sind ständig auf Achse. GJ fasst die wichtigsten Tour-Ereignisse zusammen.

Der Name Dominic Foos sagt Ihnen sicher noch etwas. Er wurde einst als das deutsche Übertalent gehandelt und gewann auch 2015 ein Turnier auf der Challenge Tour. Die folgenden Jahre wurde es recht ruhig um Foos, 2018 musste er wegen einer Verletzung sogar länger aussetzen. Nun also ist 2019 – neues Jahr, neuer Versuch. Dank einer Sponsoreneinladung durfte der mittlerweile 21-Jährige bei der ABU Dhabi HSBC Championship, dem ersten Event des Jahres auf der European Tour, mitmachen. Foos nutzte die Gelegenheit perfekt und belegte als bester Deutscher den geteilten elften Platz (-10). Und da Abu Dhabi zur Rolex-Series zählt, durfte sich Foos am Ende auch über 100.000 Euro Preisgeld freuen.

Beim beeindruckenden Start-Ziel-Sieg des Iren Shane Lowry (-18) teilten sich Martin Kaymer und Max Kieffer (spielt fortan Callaway) den 22. Platz. Eine solide Leistung, allerdings wäre bei bei den Pros mehr drin gewesen. Marcel Siem, der auch eine Einladung bekam, scheiterte um einen Schlag am Cut. Die österreichischen Pros Matthias Schwab und Bernd Wiesberger belegten die Plätze 22 und 42.

In den USA hat die Champions Tour auf Hawaii mit der Mitsubishi Electric Championship begonnen. Bernhard Langer präsentierte sich beim Sieg von Tom Lehman (USA/-17) in bester Verfassung – der Deutsche wurde Dritter (-14). 

Die Profis der PGA Tour sind nach ihren Gastspielen auf Hawaii in Kalifornien angekommen. Und wer kommt aus Kalifornien und spielt dort besonders gerne? Genau, Phil Mickelson. Der Publikumsliebling verzauberte die Fans gleich in der ersten Runde der Desert Classic mit einer 60 (-12). So tief hat Lefty in 27 Jahren auf der PGA Tour noch nie geschossen. Und wie gerne hätte man den 48-Jährigen auch am Ende ganz oben gesehen. Doch dann kam in Runde 4 ausgerechnet Adam Long. Der Rookie (spielte in seinen fünf Starts zuvor 20 über Par) agierte locker und spielte 7 unter Par. Ingesamt beendete er das Turnier mit -26, einen Schlag besser als Mickelson.

Einen großen Schritt in Richtung PGA-Tour-Karte hätte auch Alex Cejka machen können. Nach drei Runden lag er auf einem aussichtsreichen 15. Rang. In der Finalrunde wollte ihm so gar nichts gelingen und er rutschte letztendlich auf den 40. Platz ab. Stephan Jäger scheiterte ebenso am Cut wie der Österreicher Sepp Straka.

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