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PLAYERS Champion McIlroy

Tour-News-18. März 2019

PLAYERS Champion McIlroy

Europas Festspiele in den USA gehen weiter.
Rory McIlroy gewinnt die Players Championship
– das inoffizielle 5. Major.

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Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Profis und Proetten sind ständig auf Achse. GJ fasst die wichtigsten Tour-Ereignisse zusammen.

Die Players Championship gilt als das »fünfte Major«, ist mit einem elitären Feld eines der wichtigstisten Turniere des Jahres , das nun erstmals auf einem neuen Termin ausgetragen wurde. Ohne Zweifel gilt es mit diesem frühreren Zeitpunkt als Event, bei dem man sich für höhere Weihen (offizielle Major-Erfolge) ins Gespräch bringen kann. Und es gewann einer, dem man dies ohnehin immer zutraut, der aber zuletzt länger ohne Titel war: Rory McIlroy. Der Nordire siegte ziemlich genau nach einjähriger Pause wieder auf der US Tour und holte damit einen weiteren bedeutenden Titel in  seiner glanzvollen Laufbahn.

In einem spannenden Finaldurchgang setzte er sich mit 272 Schlägen (-16) gegen den US-Veteranen Jim Furyk (273 Zähler) durch und errang damit seinen 15. Erfolg auf der US Tour. Klar, dass der bald 30-jährige Ausnahmekönner aus Nordirland nun auch ein heißer Anwärter für das Masters im April ist – nur dieser Major-Titel fehlt ja noch in seiner beeindruckenden Vita.
Stark zeigten sich zudem auch andere britische Golfer: Eddie Pepperell (ENG) landete gemeinsam mit Jhonattan Vegas (VEN) auf dem geteilten dritten Platz (274 Schläge) und auch Tommy Fleetwood (geteilter Fünfter) sowie Justin Rose (geteilter Achter) überzeugten.

Dies lässt sich erneut nicht für Martin Kaymer behaupten, der abermals ein schwaches Wochenende hinlegte und gemeinsam mit Patrick Reed die schlechteste Runde (78 Schläge) des Tages spielte. Für den Rheinländer bedeutete dies am Ende mit 291 Versuchen der 71. Platz. Alex Cejka hatte den Cut verpasst.

Auf der European Tour stand nach mehreren Challenge-Tour-Turnieren nun in Kenia ein »Erstliga-Event« an. Allerdings war das Feld – angesichts der starken Konkurrenz aus den USA – eher unterdurchschnittlich. Leider nutzten die deutschen Starter die Gelegenheit nicht, sich in Szene zu setzen. Als Beste kamen Max Schmitt und Marcel Schneider mit 280 Schlägen (-4) auf den geteilten 31. Platz. Etwas Geld gab's ferner für Bernd Ritthammer (T51/285). Ohne Preisgeld verabschiedeten sich Philipp Mejow, Christian Bräunig, Alexander Knappe und erneut Marcel Siem, der nun zum sechsten Mal in Folge in dieser Saison den Cut verpasste und somit noch keinen Cent Preisgeld verdienen konnte.

Wie man Chancen nutzt, zeigte der noch bisher unbekannte Italiener Guido Migliozzi, der mit 268 Zählern (-16) das Turnier gewann. Platz zwei teilten sich die beiden Südafrikaner Louis de Jager und Justin Harding sowie die neue spanische Golfhoffnung Adri Arnaus mit 269 Schlägen.

Bei den Damen gab's aus deutscher Sicht immerhin Erfreuliches: Tour-Neuling Esther Henseleit überzeugte bei der South African Open auf der Ladies European Tour abermals mit einem Top-Ergebis. Sie belegte beim Erfolg der Inderin Dagar Dikshar (211 Schläge) mit 213 Zählern einen starken geteilten dritten Platz. In der Order of Merit belegt die Hamburgerin den guten siebten Rang. Mit 217 Schlägen erreichte Laura Fünfstück das Clubhaus und wurde geteilte Fünfte und Karolin Lampert belegte mit 219 Schlägen den geteilten 15. Platz.

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