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Jimenez siegt, Langer auf zwei

Tour-News-18. Februar 2019

Jimenez siegt, Langer auf zwei

Das beste deutsche Tour-Resultat 0kommt einmal mehr von Bernhard Langer, der gegen Miguel Angél Jiménez im Stechen verliert – die anderen deutschen Pros sind weit abgeschlagen

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Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Profis und Proetten sind ständig auf Achse. GJ fasst die wichtigsten Tour-Ereignisse zusammen.

Es ist keine neue Erkenntnis, aber irgendwie auch ein wenig ernüchternd: Nur Bernhard Langer sorgt aus deutscher Sicht in schöner Regelmäßigkeit für Spitzenresultate. Eine Woche nach seinem überlegenen Sieg auf der Champions Tour musste er sich nur dem Spanier Miguel Angél Jiménez geschlagen geben, der im Stechen die Chubb Classic gewann. Dritter im Playoff war Oline Browne (USA), der wie die beiden Europäer auf 200 Zähler nach drei Runden gekommen war. Jimenez setzte sich dann gleich auf dem erstem Extraloch mit einem Par durch und holte sich seinen insgesamt siebten Erfolg auf der Champions Tour.

Bei der Genesis Open in Pacific Palisades belegten die drei deutschen Teilnehmer Alex Cejka, Martin Kaymer und Stephan Jäger die Plätze 51, 60 und 70. Unschwer zu erraten, dass sie mit dem Ausgang des Turniers der US PGA Tour nichts zu tun hatten. Es siegte etwas überraschend JB Holmes, der von einem schwachen Schlusstag des Führenden Justin Thomas (75/+4) profitierte. Da auch Adam Scott mit einer 76 böse abrutschte, war der Weg frei für den Longhitter. Holmes siegte mit 270 Schlägen vor Thomas und Si Woo Kim (KOR) gewann. Sein insgesamt fünfter Sieg auf der Tour – und der erste seit 2015.

Weiter nach Australien: Beim Turnier ISPS World Super 6 in Perth der European Tour setzte sich der Australier Ryan Fox durch. Er besiegte im Matchplay-Finale über maximal sechs Bahnen im Schnelldurchgang den Spanier Adrian Otaegui mit 3&2. Bester Deutscher wurde Bernd Ritthammer als 34. (7.000 Euro Preisgeld). Ohne Geld blieb dagegen Rookie Max Schmitt.

Und auf der LPGA Tour schrieb bei den Australien Open eine junge Dame Geschichte. Nelly Korda gewann die Meisterschaft des fünften Kontinents und komplettierte damit die einmalige Titel-Sammlung ihrer Familie: Zuvor hatte ihre Schwester Jessica Korda  (2012) das Turnier gewonnen. Und im Tennis war ihr Vater Petr 1998 sowie ihr Bruder Sebastian (beim Junioren-Event 2018) erfolgreich! Eine durch und durch erfolgreiche Familie, die Australien offenbar besonders schätzt. Nelly Korda gewann in Grange mit insgesamt 271 Schlägen vor der Koreanerin Jin Young Ko und Wei-Ling Hsu (Taiwan)

Die deutschen Proetten belegten Rang 47 (Isabel Gabsa) und 58 (Caro Masson). Olivia Cowan scheiterte am Cut.

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