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Kaymer meldet sich zurück

Tour-News-17. September

Kaymer meldet sich zurück

Bei dem Sieg des Chinesen Wu Ashun
in den Niederlanden zeigte Martin Kaymer
eine starke Leistung als 15.  


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Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Profis und Proetten sind ständig auf Achse. Wer hat gewonnen, wer hat überrascht? Wie haben die Deutschen gespielt? Hier die Tour-News vom vergangenen Wochenende – kurz und knapp.

European Tour: KLM Open (2.100.000 Euro)
Titel Nummer drei für Wu Ashun auf der European Tour – damit ist er der erfolgreichste chinesische Pro überhaupt. »Ich habe an meinem Schwung gearbeitet und zuletzt sehr intensiv mit meinem Coach trainiert. Es hat sich angedeutet, dass mein Spiel immer stabiler wird«, so Wu. Den Titel in den Niederlanden holte er sich mit einem Bridie auf der 72. Bahn.
Für alle deutschen Fans, die mit Martin Kaymer mitfiebern und zuletzt rätselten, was mit dem zweifachen Major-Sieger los ist. Man kann Teilentwarnung geben: Kaymer spielte sehr solide und belegte den geteilten 15. Platz. Vor dem Turnier gab's einen Paukenschlag: Der einstige Weltklassespieler trennte sich nach der Schweiz (mal wieder) von seinem langjährigen Taschenträger Craig Connelly. Ein klassisches Zeichen, um neue Impulse zu setzen und den Sinkflug zu stoppen. Am Bag bei der KLM Open war ein langjähriger Freund.
1. Wu Ashun (CHN) 268/-16
2. Chris Wood (ENG) 269/-15
T3 Thomas Detry (BEL), Hideto Tanihara (JPN)  270/-14
Deutsche Beteiligung: T15 Martin Kaymer 275/-9, T36  Max Kieffer 279/-5, T64 Sebastian Heisele 285/+1 – Cut: Marcel Siem.

LPGA Tour/Ladies European Tour: The Evian Championship (3.850.000 Dollar)
Das Major am Genfer See wurde zu einer (fast) rein amerikanischen Angelegenheit. Denn unter den ersten sieben des Felds kommen gleich fünf aus den USA. Am Ende eines spannenden Turniers in Evian setzte sich Angela Stanford mit 272 Schlägen (-12) durch und kassierte die schöne Siegprämie von 577.500 Dollar. Das Preisgeld für die folgenden Ränge musste dagegen geteilt werden: Mit Mo Martin, Austin Ernst, Amy Olson (alle USA) sowie Sei Young Kim (KOR) landeten gleich vier Proetten mit einem Resultat von 273 Zählern auf dem geteilten zweiten Rang. Stanford (41) setzte zudem eine US-Serie fort: Dass jährlich ein Major an eine Amerikanerin geht.
Deutsche Beteiligung: T33 Caro Masson 282/-2, T37 Sandra Gal 284/Par, Cut: Karo Lampert.

Champions Tour: The Ally Challenge (2.000.000 Dollar)
Es fehlt nicht viel, aber es fehlt was. Bernhard Langer spielte erneut stark und landete auf dem geteilten achten Platz (-10). Für den Dominator der letzten Jahre war es bereits die elfte Top-10-Platzierung. Den dritten Saisonsieg sicherte sich der Engländer Paul Broadhurst.
1. Paul Broadhurst (ENG) 201/-15
2. Brandt Jobe (USA) 203(-13
T3 Mark O'Meara, Tom Lehman (USA) 204/-12

Challenge Tour: Kazakhstan Open (450.000 Euro)
Bei einem der am besten dotierten Turnier der Challenge Tour hielten die deutschen Pros eine zeitlang gut mit und ließen einen glauben, dass es für einen Platz unter den besten Zehn reichen könnte. Doch am Ende schaffte es nur Moritz Lampertt mit einem geteilten 14. Rang, sich im Vorderfeld zu platzieren.
1. Liam Johnston (SCO) 264/-24 
2 Tom Murray (ENG) 266/-22
T3 Sean Crocker (USA), Tom Lewis (ENG) 267/-21
Deutsche Beteiligung: T14 Moritz Lampert 273/-15, T26 Max Schmitt 276/-12, T41 Alex Knappe 279/-9, T53 Marcel Schneider 282/-6, T57 Julian Kunzenbacher 283/-5 – Cut Nicolai von Dellingshausen, Dominic Foos, Christian Bräunig, Philipp Mejow.

Web.com Tour: Albertsons Boise Open (1.000.000 Dollar)
Die deutschen Pros Max Rottluff und Stephan Jäger waren beide am Wochenende dabei, um den Titel haben sie aber nicht mitgespielt. Beim Sieg des Koreaners Sangmoon Bae (265/-19) landeten sie auf T53 und T58.
 

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