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Flutlicht-Playoff in der Türkei

Tour-News-11. November 2019

Flutlicht-Playoff in der Türkei

Die Turkish Airlines Open ging unter Flutlicht mit
sechs Profis ins Stechen. Gewinner: Tyrrell Hatton
aus England. Welcome back: Sebastian Heisele holt
sich die Karte für die European Tour 

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Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Profis und Proetten sind ständig auf Achse. GJ fasst die wichtigsten Tour-Ereignisse zusammen.

Stechen gehören auf der European Tour zur Normalität. Doch ganz so normal war die Verlängerung bei der Turkish Airlines Open dieses Jahr nicht. Zum dritten Mal in der Geschichte der Tour waren gleich sechs Spieler nach den vier Runden schlaggleich und erstmals spielte man unter Flutlicht zu Ende.

Bei 20 unter Par nach 72 Löchern lagen der drei Tage lang in Führung liegende Matthias Schwab (AUT), Tyrrell Hatton (ENG), Benjamin Hebert (FRA), Kurt Kitayama (USA), Erik van Rooyen (RSA) und Victor Perez (FRA). Es entwickelte sich zu einem hochspannenden Kampf unter Flutlicht im Montgomerie Maxx Royal GC. Am Ende durfte Hatton jubeln, er konnte Schwab im vierten Durchgang bezwingen. Brutal für den jungen Österreicher, schließlich dominierte er das Event und war mir drei Schlägen Vorsprung in die Finalrunde gestartet. Allerdings ließ er zu viele gute Chancen in der Finalrunde aus und wurde schließlich von fünf Konkurrenten eingeholt. Sein erster und irgendwie überfälliger Sieg ist damit verschoben.

Martin Kaymer belegte den geteilten 38. Platz mit acht unter Par. Das war insgesamt unaufgeregt solide. Positiv: Er darf kommende Woche auch beim Final-Series-Turnier in Südafrika teilnehmen. Dort muss er aber ein Top-Resultat einspielen, um sich noch für das Finale in Dubai zu qualifizieren. Am dritten Tag stand die Gruppe von Kaymer kurzweilig wegen Mitspieler Eddie Pepperell im Mittelpunkt. Der Engländer spielte Tin Cup an Loch 4 und versenkte reihenweise Bälle im Wasser. Plötzlich hatte er keine Bälle mehr und verabschiedete sich mehr oder weniger wortlos. Zuvor hatte er schon mit einem Wege geputtet. Die Tour disqualifizierte Pepperell, da er das Loch nicht zu Ende gespielt hat. Also wegen unsportlichen Verhaltens. 

Das war mal richtig stark! Beim Grand Final der Challenge Tour auf Mallorca gab Sebastian Heisele nochmal ordentlich Gas. Der Deutsche wurde Zweiter und Vierter in der Jahreswertung. Damit hat er die Rückkehr auf die European Tour geschafft.

Den Turniersieg wie auch das Endklassement – und zwar sehr souverän – gingen an den Italiener Francesco Laporta. Die weiteren Ergebnisse der Deutschen in Golf de Alcanada: T6 Marcel Schneider, T37 Nicolai von Dellingshausen.

Auf der Champions Tour gibt es einen neuen Gesamtsieger - und damit einen Nachfolger für den langjährigen Saison-Besten Bernhard Langer. Scott McCarron ist der Nachfolger des Deutschen, der Amerikaner holte sich in diesem Jahr über 2,5 Mio. Dollar, Langer wurde mit über 1,8 Mio. Vierter der Spielzeit 2019. Sieger des letzten Turniers wurde der Amerikaner Jeff Maggert, der im Stechen Retief Goosen (RSA) am dritten Extraloch bezwang. Beide hatten zuvor 263 Schläge benötigt, Langer, dem in der Final-Runde noch ein Ass gelang, wurde mit 268 Schlägen geteilter Vierter.

Und auf der LPGA Tour gab's bei der Toto Japan Classic einen Heimerfolg. Es siegte Ai Suzuki mit 199 Zählern vor Hoy Joo Kim (KOR), die auf 202 Schläge kam. Deutsche Spielerinnen waren nicht am Start.

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