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El Rey Rahm

Tour-News-07. Oktober 2019

El Rey Rahm

Die Open de Espana wurde zur One-Man-Show: Jon Rahm verteidigt in Madrid seinen Titel souverän – und auf der LET gibt's einen österreichischen Erfolg

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Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Profis und Proetten sind ständig auf Achse. GJ fasst die wichtigsten Tour-Ereignisse zusammen.

Die Open de Espana sind für die vielen Pros von der iberischen Halbinsel ein Pflichttermin: Aus allen Ecken der Welt reisen sie an, um sich dem heimischen Publikum zu präsentieren. Mehr noch: Sie unternehmen alles, um zu Hause zu siegen. Und so verkam die offene Spanische Meisterschaft fast zu einer nationalen Meisterschaft, denn am Ende waren die ersten vier Plätze von Spaniern besetzt. Einer allerdings stach heraus: Jon Rahm. Der Baske verteidigte seinen Titel in Madrid souverän und siegte mit 262 Schlägen (-22) vor Rafa Cabrera Bello (267/-17) sowie Samuel Del Val (269/-15). Mit fünf Titeln in 39 Starts auf der European Tour hat Rahm auch nebenbei einen Rekord aufgestellt.

Die deutschen Teilnehmer konnten sich einmal mehr nicht in den Vordergrund spielen. Max Kieffer wurde mit 281 Schlägen geteilter 49., Bernd Ritthammer belegte Platz 51 (283) und Marcel Siem, der zur Halbzeit in den Top-10 gelegen hatte, rutschte böse ab und landete am Ende auf dem geteilten 63. Platz.

Auf der US PGA Tour in den USA holte sich Kevin Na bei der Shriners Hospitals for Children Open den Sieg im Stechen. Er bezwang in Las Vegas am zweiten Extraloch Landsmann Patrick Cantlay. Beide waren nach 72 Löchern auf einen Score von 261 Zählern (-23) gekommen. Deutsche Spieler waren nicht am Start, der Österreicher Sepp Straka verpasste den Cut.

Jubeln konnten die Golffans aus Austria dagagen auf der Ladies European Tour: Christine Wolf  setzte sich bei der Hero Women's Indians Open mit 277 Schlägen (-11) klar durch. Es war der erste Sieg für die 30-jährige Tirolerin auf der LET. Platz zwei ging an die Norwegerin Marianne Skarpnord, die 280 Schläge benötigte.

Beste Deutsche wurde Laura Fünfstück mit 289 Zählern auf dem geteilten zwölften Platz, Karolin Lampert (300 Schläge) belegte den geteilten 51. Platz.

Und wenn wir schon bei den Golfern aus dem Nachbarland sind: Markus Brier holte sich beim European Senior Masters auf der Staysure Tour einen starken zweiten Platz. Der Wiener lag am Ende nur einen Schlag hinter dem Franzosen Thomas Levet, der in Coventry mit zehn unter Par den Sieg und seinen ersten auf der Tour der über 50-Jährigen einfuhr.

Auf der Challenge Tour, die diesmal in Marokko gastierte, gewann der Waliser Oliver Farr mit 273 (-15) vor dem Engländer Jack Senior (276/-12). Bester Deutscher wurde Alexander Knappe als geteilter Elfter (282 Schläge). Marcel Schneider belegte Platz 27,  Sebastian Heisele landete auf Rang T32 und Nicolai von Dellingshausen wurde geteilter 50. Preisgeld – wenn auch nicht viel – gab's ferner für Julian Kunzenbacher (T60) sowie Philipp Mejow als geteilter 62.

Christian Bräunig, Dominic Foos und Jonas Kölbing hatten den Cut nicht überstanden.

Auf der LPGA gab's bei der Volunteers of America Classic eine kleine Überraschung, denn keine Koreanerin war unter den Top-5 zu finden. Am Ende waren drei Amerikanerinnen vorn. Es siegte Cheyenne Knight mit 266 Schlägen (-18) vor Brittany Altomare (268 Zähler) und Jaye Marie Green. Isabel Gabsa, einzige Deutsche im Feld, belegte mit 288 Schlägen den geteilten 60. Platz.

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