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Rien ne va plus – Paris zu schwer für deutsches Trio

Tour-News-02. Juli

Rien ne va plus – Paris zu schwer für deutsches Trio

Das war ein Dämpfer bei der Open de France
in Paris: Die Deutschen scheiterten deutlich am Cut.
Alex Noren hieß der Sieger. In den USA konnte
Stephan Jäger als 13. überzeugen.

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Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Profis und Proetten sind ständig auf Achse. Wer hat gewonnen, wer hat überrascht? Wie haben die Deutschen gespielt? Hier die Tour-News vom vergangenen Wochenende – kurz und knapp.

European Tour: HNA Open de France (7.000.000 Dollar)
Alex Noren ist der Gewinner der prestigereichen Open de France. Der Schwede, der mit einem Rückstand von sieben Schlägen auf die Spitze in den Finaltag gegangen war, holte sich seinen insgesamt zehnten Titel auf der European Tour dank einer starken 67 am Schlusstag und profitierte zudem vom Pech (und der Nervenschwäche) der Führenden nach dem dritten Tag. »Wenn man wirklich einen Titel will und dann klappt es auch, dann fühlt es sich einfach unglaublich an«, so Noren.
»Außer Spesen nicht gewesen«, lautete dagegen das Motto für die drei deutschen Starter in Paris. Sowohl Martin Kaymer (123.) als auch Max Kieffer und Marcel Siem (beide 103.) hatten nicht den Hauch einer Chance, den Cut von vier über Par zu schaffen.   
1. Alex Noren (SWE) 277/-7
T2  Russell Knox (SCO), Julian Suri (USA), Chris Wood (ENG) 278/-8, 
Deutsche Beteiligung: Cut: Martin Kaymer, Marcel Siem, Max Kieffer.

PGA Tour: Quicken Loans National (7.100.000 Dollar)
Fast heimlich still und leise hat er sich unter die Top 20 der Welt gespielt, jetzt bestätigt er diese formidable Entwicklung mit seinem ersten Turniererfolg auf der US Tour - und wie. Francesco Molinari (ITA) deklassierte die Konkurrrenz! Er gewann mit 259 (!) Schlägen und 21 unter Par vor Ryan Armour (USA, 267 Schläge/-13) und  dem Koreaner Sung Kang (268/-12). Erfreulich verlief das Turnier auch für zwei andere Teilnehmer: Tiger Woods kam mit 269 Zählern auf den geteilten vierten Platz und der Deutsche Stephan Jäger belegte mit 273 Schlägen (-7) den geteilten 13. Platz. Das ist das bislang beste Resultat für den jungen Münchner auf der PGA Tour - und es wäre sogar noch mehr drin gewesen, denn ein Doppelbogey und ein Bogey auf den beiden Schlusslöchern brachten ihn um eine bessere Platzierung.
Deutsche Beteiligung: T32 Alex Cejka, 277 (-3)


LPGA Tour: KPMG Women's PGA Championship (3.560.000 Dollar)
Nichts wurde es mit einem Top-Ergebnis der zuletzt gut spielendenen deutschen Proetten beim Major der LPGA Tour. Beste wurde die Düsseldorferin Sandra Gal (291/+3) auf dem geteilten 40. Platz. Caro Masson und Sophia Popov belegten mit insgesamt 295 Schlägen den geteilten 57. Platz Siegerin wurde wieder einmal eine Spielerin aus Korea: Sung Huyn Park gewann das Turnier nach Stechen auf dem zweiten Extraloch gegen So Yeon Ryu, ebenfalls Korea. Die zudem schlaggleiche Japanerin Nasa Hataoka war bereits am ersten Playoff-Loch ausgeschieden. Das asiatische Trio hatte zuvor das Turnier mit mit 278 Zählern (-10) beendet.

Champions Tour: US Senior Open Championship (4.000.000 Dollar)
Zweiter Major-Titel für David Toms. Der Amerikaner holte sich nach dem Sieg bei der PGA Championship 2001 nun den Sieg bei der US Senior Open. Er gewann das Turnier Colorado Springs mit 277 Schlägen (-3) knapp vor dem Verfolgertrio Miguel Angel Jimenez (ESP), Tim Petrovic und Jerry Kelly (bd. USA), die auf 278 Versuche kamen. Bernhard Langer belegte mit 286 Schlägen den geteilten 16. Platz.

Challenge Tour: Made in Denmark (180.000 Euro)
Erster Heimsieg für einen Dänen beim Event Made in Denmark. Joachim B. Hansen siegte mit satten fünf Schlägen Vorsprung und kann dank dieses Turniererfolges und vielen weiteren guten Ergebnissen bereits für die European Tour planen. Hansen hat inzwischen über 130.000 Euro auf seinem Preisgeldkonto, das reicht aller Voraussicht nach für einen Platz unter den besten 15 am Jahresende.
1. Joachim B. Hansen (DEN) 269/-15
2. Kalle Samooja Hansen () 274/-10
3. Martin Ovesen (DEN) 275/-9
Deutsche Beteiligung: Bernd Ritthammer, T.10 (278/-6), Julian Kunzenbacher T.14 (279/-5), Nicolai v. Dellingshausen T.29 (282/-2), Sebastian Heisele T.40 (284/Even), Floran Fritsch T.50, (286/+3), Alexander Knappe T.53 (287/+3)
Cut: Christian Bräunig, Moritz Lampert, Max Schmitt, Michael Wolf

Webcom Tour: Lincoln Land Championship (550.000 Dollar)
Beim Sieg des Amerikaners Anders Albertson scheiterte der deutsche Starter Max Rottluff am Cut.

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