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Kapitän Woods gewinnt mit US Team den Presidents Cup

Tour-Golf-News-16. Dezember 2019

Kapitän Woods gewinnt mit US Team den Presidents Cup

Team USA besiegt Team International 16:14
beim Presidents Cup. Viel Zoff bei dem
Golfturnier dank Patrick Reed.

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Woods gewinnt Presidents Cup

Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Golf-Profis und -Proetten sind ständig auf Achse. GJ fasst die wichtigsten Ereignisse der Golfserien zusammen.

Am Ende ist es so wie immer ausgegangen: Die Amerikaner gewinnen den Presidents Cup. 2019 siegt das US-Starensemble – angeführt von Tiger Woods als Playing Captain – mit 16:14. Als Europäer schenkt man diesem Kontinentalvergleich wenig Aufmerksamkeit, schließlich haben wir ja alle zwei Jahre den Ryder Cup. Und der schlägt bekanntlich alles.

Reeds Schummelei

2019 sollte der Presidents Cup auch in unseren Gefilden auf reges Interesse stoßen. Das lag allen voran an Patrick Reed, der nach dem Schummelvorfall bei der Hero World Challenge in den Vordergrund gerückt war. Es begann alles recht harmlos in Down Under, zahlreiche Mitspieler kommentierten Reeds Verhalten oder machten sich darüber lustig. Mehr nicht. Es war eine lästige Begleiterscheinung für die amerikanische Mannschaft, mit der man halt umgehen musste – allen voran Bad Boy Reed.

Die Zuschauer ließen wenig unversucht, um Reed zu provozieren, doch der bewältigte die Anfeindungen äußerst gelassen. Bis zum dritten Tag. Nach der Vormittagseinheit beschimpfte ein Fan den Profi auf eine üble Art. Daraufhin sprang Caddie Karain Kessler vom Cart und nahm sich den Zuschauer zur Brust. Die Tour stufte das Eingreifen des Taschenträgers als unverhältnismäßig und zog ihn auf dem Verkehr. Im Anschluss kam es noch zum verbalen Schlagabtausch zwischen den Kpitänen. Woods forderte mehr Respekt von der Fangemeinde für alle Spieler. Ernie Els konterte postwendend und verwies auf das rüpelhafte Verhalten der Amerikaner während der PGA Championship 2019 in Bethpage: »In New York sind die Spieler ganz schlecht behandelt worden, im Vergleich dazu geht es hier ruhig zu.«

Zwei Kapitäne, zwei Meinungen – genug Zündstoff für die abschließenden Einzel. Reed trat da mit Kevin Kirk als Caddie an und schickte C.T. Pan 4&2 vom Platz. Überhaupt: In den Duellen Mann gegen Mann waren die Amerikaner einfach zu stark und drehten so den Wettbewerb.

Die Staysure Tour beendete das dreiwöchige Insel-Hopping im Indischen Ozean mit der MCB Tour Championship auf Mauritius. Der Schwede Jarmo Sandelin holte sich mit 12 unter Par seinen ersten Sieg bei den »alten Herren« und auch seinen ersten Titel seit 2001.

Die Gesamtwertung sicherte sich Phil Price (Wales). Österreichs Markus Brier wurde 10.

 

 

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