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GMac is back

Tour-Golf-News-03. Februar 2020

GMac is back

Martin Kaymer golft super solide. Graeme McDowell
meldet sich eindrucksvoll in Saudi-Arabien zurück
und Webb Simpson gewinnt im Stechen

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McDowell siegt wieder

Europa, USA, Australien, Asien, Afrika, Südamerika: Die Golf-Profis und -Proetten sind ständig auf Achse. GJ fasst die wichtigsten Ereignisse der Golfserien zusammen.

Die European Tour beendete den Desert Swing mit dem umstrittenen Turnier in Saudi-Arabien. In einem namhaften Feld setzte sich der Nordire Graeme McDowell mit 268 Zählern (-12) vor dem Titelverteidiger Dustin Johnson (USA, 270 Schläge) durch. Für »GMac« endete damit eine lange Durstrecke von 2.037 Tagen, denn zuletzt hatte der ehemalige US-Open-Gewinner bei der Open de France im Jahr 2014 auf der European Tour ein Event für sich entschieden. Bedauerlich für McDowell, dass bei seinem Sieg nur wenige Zuschauer vor Ort anwesend waren.

Drei deutsche Profis waren im Königreich auf der Arabischen Halbinsel am Start und alle drei kamen ins Geld. Martin Kaymer spielte einmal mehr sehr solide und beendete das Turnier auf dem geteilten 13. Platz. Sebstian Heisele belegte den geteilten 44. Platz (280 Schläge), und Max Kieffer holte sich erstmal in diesem Jahr ebenfalls Preisgeld – als geteilter 72. mit 286 Schlägen

Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter wieder eine Menge Geld ausgegeben, um ein hochkarätiges Feld ans Rote Meer zu locken. Phil Mickelson, Dustin Johnson, Brooks Koepka, Ian Poulter, Sergio Garcia, Shane Lowry, Henrik Stenson konnten den lukrativen Antrittsgagen nicht widerstehen. Überhaupt wurde das Turnier in den sozialen Medien in einer Frequenz gepusht wie man es sonst eigentlich nur von Majors her kennt.

PGA Tour – Waste Mangement Open

Das alljährige Spektakel in der Wüste Arizonas stand dieses Mal im Zeichen des unlängst tödlich verunglückten Basektball-Superstars Kobe Bryant. Viele Spieler zogen sich im Verlauf ein gelbes Lakers-Shirt mit der Aufschrift Bryant an. So auch Tony Finau. Der Amerikaner sagte kurzfristig sein Gastspiel in Saudi-Arabien ab, da er seine Frau beim Umzug unterstützen musste.

Es kann nicht so anstrengend gewesen sein, schließlich spielte er fantastisches Golf und hatte nach vier Runden gemeinsam mit Webb Simpson den besten Score (-17). Das Stechen gewann Simpson am ersten Extraloch. Für den Amerikaner war es der sechste Sieg auf der Tour und sein erster nach der Players Championship 2018.

PGA Tour Champions – Morocco Champions

Jetzt sind die alten Herren der Champions Tour also auch in Afrika aktiv. Bei der Erstaustragung im Samanah GC (Design Jack Nicklaus) bei Marrakesch gewann mit Brett Quigley ein krasser Außenseiter. Der Pro rutschte nur via Geldrangliste ins Feld und nutzte gleich seine Chance: Erster Sieg beim zweiten Start auf der Champions Tour. Siege sind für Quigley nahezu ein Fremdwort. Als Profi hat er vor Marokko die Arkansas Classic 2001 (!) gewonnen.
Bernhard Langer spielte extrem solide und wurde geteilter Fünfter.

Challenge Tour – Limpopo Championship

Auch die Challenge Tour ist ins Jahr 2020 gestartet. Beim ersten Turnier in Südafrika waren gleich elf deutsche Pros vertreten. Allerdings schafften es nur drei ins Wochenende. Marcel Schneider wurde beim Erfolg von JC Ritchie (RSA/-19) geteilter 16., Bernd Ritthammer geteilter 20. und Jobas Kölbing 75.

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