Ryder Cup 2018 – ZusammenfassungTour-News-3. Dezember 2018
Final Stage Q-School European Tour

Zwei Deutsche holen die Karte

Ende! Neun deutsche Pros waren in Lumine
bei der Final Stage dabei. Bernd Ritthammer
und Max Schmitt erkämpften sich die Karte
für die European-Tour-Saison 2019.

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Neun deutsche Pros waren im Lumine Beach & Golf Club zur Final Stage der Q-School der European Tour angetreten. Sieben davon haben den Cut überstanden nach vier Runden. Und zwei konnten sich die begehrte Karte für die kommende Saison sichern: Bernd Ritthammer und Max Schmitt.

Ja, um ganz ehrlich zu sein. Wir haben gehofft, aber nicht ernsthaft mit deutschen Erfolgsgeschichten auf der Final Stage gerechnet. Warum? Weil die offizielle Turniersaison (siehe Ausgabe GJ12/18) für die deutschen Herren einfach erschreckend durchschnittlich verlaufen war. Höhepunkt? Kaum, bis Fehlanzeige. Tiefschläge? Die Regel.

Zu dem knüppelharten Marathon über sechs Runden nahe Tarragona waren neun Pros qualifiziert. Den Sprung in die beiden Finalrunden schafften erfreulicherweise sieben Spieler. Amateur Allen John und Sebastian Heisele schieden aus.

Einen bärenstarken Eindruck hinterließ über die gesamte Distanz Bernd Ritthammer. Durchaus eine kleine Sensationen, schließlich spielte »The Hammer« 2018 – vorwiegend auf der Challenge Tour – höchst durchschnittlich. Und in Lumine? Respekt. Mit 407 Schlägen und 21 unter Par wurde er geteilter Sechster. Die wohl größte Überraschung aus deutscher Sicht heißt Max Schmitt. Seine Rookie-Saison auf der Challenge Tour beendete er als 72. Als 19. der 2nd Stage schaffte er es zum Finale nach Spanien. Dort setzte er mit einer 62 zum Auftakt gleiche eine Duftmarke. Schlussendlich kam er als geteilter 20. über die Ziellinie (412/-16) und ist jetzt auf der European Tour – als Profi. Vor einem Jahr hatte er noch als Amateur auf Pro-Golf-Tour gespielt! »10 Runden in 14 Tagen. 24 unter Par ... Nerven sind am Ende,« teilte er in den sozialen Kanälen mit.

Marcel Siem (T45) verpasste den Verbleib in den beiden Finalrunden: 1 unter Par war schlichtweg zu wenig. Aufgrund seiner Tour-Siege und einer abgespeckten Kategorie hat er zumindest die Chance, 2019 etwa 20 Turniere auf der European Tour zu spielen und so seine Rückkehr zu realisieren.

Als tragisch kann man schon die Beziehung von Christian Bräunig und der Final Stage bezeichnen. Wie schon im vergangenen Jahr scheiterte der Pro (T 28) um einen Schlag an dem großen Ziel. Alex Knappe erging es auch wie 2017: Ihm fehlten erneut zwei Schläge. Marcel Schneider und Philipp Mejow verabschiedeten sich aus Spanien als 45. und 51. Das bedeutet volle Spielberechtigung auf der Challenge Tour und Kategorie für die European Tour.

 

 

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