BMW Int. Open: 2. Runde kompakt
BMW Int. Open 2017

Die Hitzeschlacht Teil 3

Es bleibt dabei: Es sind heiße Tag bei der BMW International Open. Auch am dritten Tag ging es auf dem Platz im GC München Eichenried rund. Masters-Champion Sergio Garcia hat sich an die Spitze gespielt. Er geht mit Richard Bland am Finaltag auf die Runde. Beide liegen bei 13 unter Par

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Leicht verkehrte Welt am dritten Tag der BMW Int. Open. Richard Bland hat Sergio García mit spektakulärem Golf zeitweise die Show gestohlen und geht schlaggleich mit dem Spanier als Spitzenreiter (-13) in die letzte Runde am Sonntag (12.50 Uhr).

Besonders ein perfekter Rettungsschlag aus dem Wasserhindernis, mit dem er auf dem 11. Loch sogar ein Birdie vorbereitete, und ein spektakulärer zweiter Schlag zum Eagle auf der 13. Spielbahn rissen die 14.000 Zuschauer mit. Ich hatte jede Menge Spaß", sagte der Engländer. „An der 11 habe ich mir nasse Füße geholt. Ich hatte schon überlegt, welche Boxershorts ich angezogen hatte, aber dann hat mich mein Caddy mit einer wasserfesten Hose vor einer peinlichen Situation bewahrt. An der 13 habe ich dann den zweiten Schlag eingelocht. Irgendwie hat alles gepasst."

 García zeigte trotz leichter Rückenprobleme eine solide Leistung und verschaffte sich eine glänzende Ausgangsposition für seinen möglichen ersten Sieg bei der BIO. „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dieser Runde", sagte García. „Ich habe solide gespielt und werde versuchen, morgen genau daran anzuknüpfen. Im Laufe der Runde habe ich meine Rückenprobleme zwar gespürt, aber die meiste Zeit ging es sehr gut. Das Ziel ist ganz einfach: Ich möchte einen Platz besser abschneiden als 2011. Damals wurde ich Zweiter."

Dagegen hat Vorjahressieger und Open-Champion Henrik Stenson wertvollen Boden verloren. Der Schwede spielte lediglich Even Par und benötigt mit nun fünf Schlägen Rückstand vom geteilten zehnten Platz aus einen außergewöhnlichen Schlusstag, um seinen Titel noch erfolgreich zu verteidigen. „Ich habe mir viele Chancen erarbeitet, aber leider sind die Putts heute einfach nicht gefallen. Der Tag lief nicht wie erhofft, aber ich werde mit Blick auf die Schlussrunde die positiven Eindrücke mitnehmen", meinte Stenson.

Max Kieffer verpasste als 82. den erstmals in der Geschichte der European Tour notwendig gewordenen zweiten Cut nach dem dritten Tag und damit die finale Runde an seinem 27. Geburtstag. Am Freitag hatten 85 Spieler den Cut überstanden. Gelingt dies aber mehr als 78 Akteuren, erfolgt am Samstag ein zweiter Cut (die besten 72 und alle schlaggleichen Spieler kommen weiter).

 Beste Deutsche mit jeweils fünf Schlägen unter Par auf Rang 40 sind der erst 19 Jahre alte Amateur Max Schmitt und Sebastian Heisele, der am Samstag. Schmitt: „Ich bin sehr zufrieden, denn ich habe wie gestern wieder richtig gut gespielt. Es wäre auch noch einiges mehr möglich gewesen, denn ich habe viel auf den Grüns liegenlassen. Aber die Fahnen waren heute so schwer gesteckt, dass man nicht wirklich nah an sie heranspielen konnte."

 Max Kramer (-3) fiel zurück auf Platz 56 und haderte mit einem unglücklichen Abschluss: „Leider habe ich am letzten Loch noch den Abschlag verzogen und ein Bogey gespielt. Morgen ist aber noch einiges drin, da kann man sicher noch ein paar Plätze gutmachen." Nicolai von Dellingshausen und Florian Fritsch (beide -2) belegen den geteilten 66. Rang.

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