Ein seltenes PrivilegMasters – Startzeiten
Masters 2018

Reed trägt Grün!

Der 27-jährige Amerikaner holt sich im Augusta National GC seinen ersten Major-Titel, Fowler wird Zweiter. Langer ist bester Deutscher.

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Patrick Reed heißt der Master-Sieger 2018! Der Amerikaner aus Spring (Texas) siegte mit 273 Schlägen (-15) und holte sich damit seinen ersten Major-Titel.

Reed, der als Amateurspieler in der Augusta State University aktiv war, nutzte also seinen »Heimvorteil«. Er gewann den Titel im Augusta National Golf Club mit einem Zähler Vorsprung auf Rickie Fowler (ebenfalls USA). Für seinen Erfolg reichte eine gute, solide Runde von 71 Schlägen am Finaltag, denn seinen Kontrahenten gelang es nicht wirklich, richtig Druck aufzubauen. Erst am Ende des Tages wurde es spannend, denn Fowler lochte seinen Birdie-Putt an der 18 und beendete seinen Tag mit einer starken 67 und insgesamt 14 unter Par.

Für Reed war damit klar, an der 18 musste das Par her. Und es reichte! Aus etwas mehr als einem Meter rollte der Ball ins Loch – es war geschafft. »Ein Turnier unter Dach und Fach zu bringen, ist nicht leicht, aber das bei einem Major zu machen, ist einfach unglaublich schwer. Hier zu gewinnen, bedeutet mir sehr viel«, sagte der neue Champion. »Keiner hat auf mich gesetzt, nur meine Familie und ich. Ich bin unglaublich stolz!« Und als ihm Vorjahresgewinner Sergio Garcia ins Grüne Jackett half, musste der Texaner einmal laut und deutlich durchatmen.

Mann des Tages war neben dem Gewinner ein weiterer Amerikaner: Jordan Spieth. Der 24-Jährige, der mit neun Schlägen Rückstand auf den Spitzenreiter in die Finalrunde gegangen war, spielte wie im Rausch und reihte Birdie an Birdie. Neun waren es am Ende, und zwischenzeitlich (auf der zweiten Hälfte der zweiten Neun) hatte der Masters-Sieger von 2015  zu Reed aufgeschlossen. Doch an der 18. Bahn endete die Aufholjagd jäh, als Spieths Abschlag die Bäume berührte und schon vor dem Fairway landete. Bogey – und damit war auch er geschlagen. Spieth lag am Ende 13 unter Par und belegte damit den dritten Platz. Sein viertes Top-3-Ergebnis in fünf Starts beim Masters. Rang vier belegte mit 277 Schlägen (-11) der spanische Jungstar Jon Rahm.

McIlroy bricht ein

Nichts wurde es dagegen mit den Hoffnungen auf den Karriere-Grand-Slam für Rory McIlroy: Für ihn war das Turnier bereits an der elften Bahn gelaufen. Dort schob er zum wiederholten Mal einen machbaren Putt vorbei und lag damit bei zwei über Par. Der Nordire muss nun mindestens ein weiteres Jahr warten, um alle vier Major-Titel erreicht zu haben. Am Ende lag er mit insgesamt 279 Schlägen auf dem geteilten fünften Platz.

Langer vor Kaymer

Für die beiden deutschen Starter endete das 82. Masters auf den Rängen 38 (Langer) und 48 (Kaymer). Langer spielte seine 120. Runde beim Masters in Par und kam am Ende auf 291 Schläge (+3). Kaymer blieb auch in der Schlussrunde über dem Platzstandard. Zwei Bogeys auf den Schlussbahnen sorgten dafür, dass er mit einer 73 ins Clubhaus kam. Insgesamt benötigte für seine vier Runden 294 Schläge und ist froh »dass ich die nächsten zwölf Monate« nicht wieder herkommen muss.«

Ein Satz, der Reed wohl nie über die Lippen kommen dürfte. Er kommt jetzt immer, denn er hat ab sofort ein lebenslanges Startrecht!

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