Masters – 4. Runde / Fluch besiegt
Masters 2017

Ein Drama, was sonst!

Showdown in Augusta garantiert. Sergio Garcia geht als geteilter Führender in die Schlussrunde

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Kann es viel besser sein? Nein. Justin Rose, Sergio Garcia, Jordan Spieth und Rickie Fowler. Was sind das doch für Namen, die sich nach drei Masters-Runden nach vorne geschoben haben. "Da steckt bei jedem der Spieler eine tolle Geschichte dahinter", sagt Justin Rose.

Die Ausgangslage für die Schlussrunde des 81. Masters deutet auf einen spannenden Verlauf hin. Alles ist dafür präpariert. An der Spitze tummeln sich Rose und Sergio Garcia mit jeweils 6 unter Par. Der Engländer hat bereits ein Major mit den US Open, will aber unbedingt dieses grüne Sakko. "Mir reicht ein Major nicht, ich möchte Teil dieser Geschichte in Augusta sein", berichtet er. Er wird in der finalen Gruppe mit einem Freund und Ryder-Cup-Weggefährten spielen (Abschlag 20.45 Uhr deutscher Zeit). Der Spanier, wohl einer der besten Spieler der letzten 15 Jahre, wartet sehnsüchtig auf sein erstes Major. Vielleicht klappt es ja im 73. Anlauf, knapp dran war er schon mehrmals. "Ich habe eine Chance zu gewinnen, was will ich mehr. Dass sich mein Verhältnis zu dem Platz in den letzten zwei bis drei Jahren verbessert hat, das kann man sehen."

Mit 5 unter Par folgt Haudrauf Fowler und dann Spieht (-4). Beide finden die Position bestens und sind sich sicher, Druck auf die Europäer ausüben zu können. "Wir sind gut befreundet, das ist optimal, wenn wir gemeinsam die Runde spielen. Wir können uns gegenseitig beflügeln", weiß Fowler, dem so ein Major auf der Visitenkarte noch fehlt.

Ganz anders sein Spezl Spieth. Er hat Augusta gewonnen und 2016 durch einen ziemlichen Bock auf Loch 12 vergeigt. "Ich muss geduldig sein, das Momentum wird kommen und dann muss ich es ausnutzen. Ich weiß ja, was auf diesem Platz so alles passieren kann." Bei 4 unter Par liegen auch noch Ryan Moore und Charley Hoffman.

Martin Kaymer (Abschlag 18.05 Uhr mit Branden Grace) wird um das Green Jacket sicher nicht mitspielen. Nach seiner 74 (+2) liegt er zehn Schläge hinter den Führenden auf dem 28. Platz. "Ich habe einfach nicht so viele gute Schläge gemacht und mir dadurch zu wenige Chancen erarbeitet", fasste er Runde 3 zusammen. Die Ausgangslage ist dennoch gut, um bei seinem Jubiläumsstart (er ist zum zehnten Mal dabei) sein bestes Masters-Resultat einzuspielen. 2014 wurde er 31.

Insgesamt liegen nur zehn Spieler nach 54 Löchern unter Par. Die Finalrunde dürfte eine äußerst spannende Angelegenheit werden.

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