Masters – 1. Runde / Der AbschiedEin seltenes Privileg
Masters 2017

Kaymers Auferstehung

Augusta kann einen ärgern... Wie zum Beispiel Henrik Stenson. Der Open-Sieger scheiterte ebenso wie Bernhard Langer am Cut. Martin Kaymer spielte dagegen groß auf

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Die emotionale Achterbahnfahrt von Martin Kaymer in Augusta ist um ein Kapitel reicher. Nach der niederschmetternden 78 zum Auftakt legte der Deutsche eine fehlerfreie 68 hin. Vier unter Par - seine beste Runde überhaupt beim Masters. Die Folge ist ein Sprung von Platz 78 auf 16.

"Das Momentum ist für das Wochenende nun auf meiner Seite. Für mich ist das Ergebnis mit einer bogeyfreien Runde, die ich unbedingt wollte, eine kleine Bestätigung", bilanzierte der Golf-Profi erleichtert. Und das ist nachvollziehbar, schließlich hat er erstmals Augusta im Griff gehabt. Nun darf der zweifache Major-Sieger bei seinem Jubiläum als 16. ins Wochenende starten und sich berechtigte Hoffnungen auf einen weiteren Sprung nach vorne machen. "Es liegt an mir, der Glaube ist da." Am Samstag startet er um 19.40 Uhr deutscher Zeit mit Hideki Matsuyama.

Während sich Kaymer eine hervorragende Ausgangsposition erarbeiten konnte, musste sich Bernhard Langer frühzeitig verabschieden. Der Routinier scheiterte letztlich deutlich am Cut. "Es ärgert mich immer, wenn ich den Cut nicht schaffe. Es lag am kurzen Spiel und der falschen Einschätzung des Winds." Langer ist eines von vielen prominenten Opfern. Es erwischte zudem Hochkaräter wie Henrik Stenson, Angel Cabrera, Patrick Reed, Bubba Watson oder Danny Willett. Der Titelverteidiger notierte auf Bahn 1 (Par 4) einmal sechs und einmal acht Schläge.

Charley Hoffman, dem Überflieger aus Runde eins, wurden in Runde zwei auch die Grenzen aufgezeigt. Er bleibt zwar weiterhin an der Spitze, doch die muss er sich mit drei Spielern teilen. Bei der Rangelei an der Spitze ist es mit ihm , Sergio Garcia (Spanien), Thomas Pieters (Belgien) und Rickie Fowler (USA).

Insgesamt liegen nur neun Spieler nach 36 Löchern unter Par. Augusta 2017 - so schwer war es selten.

 

 

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