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Grafschaft Kent: Golfen in England!

Golfen im Südosten Englands: Entdecken Sie die Grafschaft Kent! Kent ist eine bildhübsche Destination mit bestem Links-Golf, herrlichen Landschaften und prächtigen Golfplätzen für die nächste Golfreise.

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Autor

Stefan Maiwald

ist Buchautor, Kolumnist, Single-Handicapper und langjähriger GJ-Autor 

Die Grafschaft Kent - ein Golfparadies im Südosten Englands!

Familien sitzen auf der Wiese und picknicken, die »Spitfire« einer Oldtimer-Staffel zieht knatternd ihre Kreise am blauen Himmel, die Blumen vor den zauberhaft manikürten Hecken blühen prächtig, es ist 25 Grad warm. Nächste Woche heiratet Prinz Harry seine Meghan. Ach England, wenn das Wetter mitspielt, gibt es nur wenige schönere Orte! Genau so war es bei unserem Besuch vor einem Jahr im Mai. Purer Zauber, wie aus dem Bilderbuch und der Brexit, obwohl damals schon längst beschlossen, ein fernes Fremdwort.

Die Grafschaft Kent ist der äußerste Südosten Englands. Dort, wo die Fähren aus dem französischen Calais nach einer neunzigminütigen Fahrt im Städtchen Dover anlegen. Dort, wo die Dörfer noch so aussehen, wie sie in England auszusehen haben. Backstein mit gepflegten Vorgärten und akkurat rasierten Hecken, und ab dem Nachmittag versammeln sich alle im Dorf-Pub.

Die Grafschaft Kent - ein Zufluchtsort für viele 

Diese Schönheit ist dem Rest Englands nicht verborgen geblieben. So haben sich viele Londoner hier ihr Refugium geschaffen, einen aparten Zweit- oder gar Erstwohnsitz. Die Hauptstadt ist ja nur – alte Pendler-Lüge! – eine Stunde entfernt. (Theoretisch stimmt das natürlich, aber versuchen Sie mal, in nur einer Stunde mit dem Auto von Kent zu einem Termin in der Mitte Londons zu gelangen.)

Diese Stadtflucht ist Fluch und Segen zugleich. Die Häuser sind extrem teuer geworden, aber dafür sind die Ortschaften, so scheint es wenigstens, intakt und belebt. Investitionen wie der gewaltige London Golf Club mit seinen 36 Löchern erfreuen Golfer. Sie zeigen ebenfalls, dass Kent alles andere als ein strukturschwaches Gebiet ist.

Womit wir schon bei der Beantwortung der wichtigsten Frage wären: Was sollen Golfer dort?

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Drei British-Open-Plätze

Na, zum Beispiel einen der besten Plätze Englands spielen, den Royal St. George’s Golf Club. Er bietet eine einmalige Symbiose von Natur und Bahnenverlauf. Es wirkt, als hätte die Landschaft nur auf die Erfindung des Golfsports gewartet. Für den vollen Genuss ist zwar ein Caddie unerlässlich (50 GBP plus 20-30 GBP Trinkgeld, alles »cash«). Dafür bekommt man aber auch tolle Golfgeschichten geliefert. Jene, wie José María Olazábal einmal tolldreist versuchte, an Bahn 4 mit einem Eisen 6 aus dem Topfbunker zu schlagen, um das Grün zu erreichen, der Ball jedoch von der Bunkerkante zurücksprang und seinen Kopf um ein paar Millimeter verfehlte. (»Seitdem weiß er, was Links-Golf wirklich bedeutet.«)

Der Links-Course

Der Links-Course hätte im Juli 2020 zum ersten Mal seit neun Jahren wieder die Open Championship zu Gast gehabt (bekanntermaßen wurde die Open 2020 wegen der Corona-Krise ersatzlos gestrichen). Zuletzt, 2011, gewann der Nordire Darren Clarke sein einziges Major.

Der Prince's Golf Club

Direkt nebenan liegt – nur durch einen Zaun getrennt – der Prince's Golf Club. Der trägt zwar kein königliches Präfix, dafür aber war der Prince of Wales hier mal Clubpräsident. Zudem zählt der Club noch bis 2022 zu jenen Plätzen, auf denen unmittelbar vor Turnierbeginn das »Local Final Open Qualifying« für die letzten Startplätze ausgetragen wird. Etwas beschaulicher, aber nicht weniger stimmungsvoll geht es ein Stück weiter südlich im Royal Cinque Ports GC zu. Auch hier fand zwei Mal die British Open statt, wenngleich zum letzten Mal vor 99 Jahren. Das Erlebnis auf dem Platz ist einmalig, und auch hier zahlt man die Tradition mit.

Littlestone Golfclub

Wer unverfälschtes Links-Golf für weniger Geld genießen will, ist dafür im Littlestone GC südlich von Dover genau richtig. Und richtig günstig spielt man auf der 36-Löcher-Anlage des Hever Castle GC, der erstklassiges Parkland-Golf in entspannter Umgebung bietet. Und auf dem Rückweg zum Flughafen lohnt der schon erwähnte London Golf Club einen Stopp. Hier wurde – mit Designer Jack Nicklaus – mächtig geklotzt. Die 36 Löcher waren Schauplatz mehrerer Turniere der European Tour und der Seniors Tour. Ans Tee kommt man leider nur auf dem International Course, der noch schwierigere und längere Nachbarplatz The Heritage ist Mitgliedern und deren Gästen vorbehalten.

Keine Frage: Golf ist überall in Großbritannien und Irland etwas Besonderes. Doch Kent punktet mit seiner Vielfalt auf engem (und malerischem) Raum sowie der guten Erreichbarkeit vom Kontinent aus.

Willst Du Deine Links-Golf Technik noch etwas auffrischen? Hier geht's zu unseren Top-Tips!

Jede Menge Sehenswertes in Kent

Und außerdem gibt es in der Grafschaft Kent natürlich noch viel mehr zu erleben als nur Golfplätze. Die beiden Kathedralen von Canterbury und Rochester gehören zu den bekanntesten Bauten der Christenheit. Die Weißen Klippen von Dover sind ein Naturwunder. In Chatham wird die maritime Tradition der Grafschaft deutlich, wo die Schiffe gebaut wurden, die sich 1588 gegen die spanische Armada stemmten (ein Sturm erledigte dann einen Großteil der Arbeit). Im Dover Museum steht das älteste von Menschen gebaute Boot überhaupt. Ein vollständig nachgebautes Wikingerschiff ist in Pegwell Bay ausgestellt.

Natur- und Vogelfreunde erfreuen sich an rund 7.000 Kilometern Wanderwegen durch die hübsche Landschaft. Ebenso an Gärten, Parks, Plantagen und Schlössern wie Walmer Castle, Leeds Castle oder Hever Castle, wo Anne Boleyn aufwuchs, bevor sie zur zweiten Ehefrau Heinrichs VIII. wurde. Schon Charles Dickens ließ sich hier beim Spazierengehen zu seinen Romanen inspirieren.

Wagemutige besuchen die Chapel Down Winery in Tenderden, Englands größten Weinproduzenten, denn dank des (relativ) milden Klimas gedeihen hier im Südosten Wein und Obst. Und es gibt natürlich viele Brauereien, etwa Shepherd Neame, gegründet 1698 und damit Englands älteste. Dass die englische Küche international aufgeholt hat, ist längst bekannt. Dass aber der Charme des Pub-Food immer noch ungebrochen ist, wird besonders nach einem harten Tag auf dem Golfplatz deutlich. Nie schmecken Fish & Chips und Pint besser als nach dem Doppel-Bogey auf der windumtosten 18.

GJ-TOP 5

Canterbury: Ein Pflichtstopp! Allein die berühmte Kathedrale (der Erzbischof hier grüßt als Oberhaupt der Anglikanischen Kirche) mit ihrem 75 Meter hohen Turm ist ein sehenswertes Meisterwerk der Romanik und Gotik.

Chatam: Auf dem Gelände der alten Werften steht heute mit The Historic Dockyard ein Museum, das insbesondere die Schiffsbauerei im 18. Jahrhundert sehr gut zeigt.

Dover: Die Kreidefelsen markieren Großbritanniens nächsten Punkt zu Kontinentaleuropa, das mittelalterliche Dover Castle oberhalb der Stadt sollte dereinst Invasionen über den Ärmelkanal abwehren.

Walmer: Schlösser und Parks gibt’s in Kent reichlich, Walmer Castle and Gardens ist eine sehr gut erhaltene Küstenfestung mit wirklich schönen Grünanlagen (english-heritage.org.uk).


The Dog at Wingham: Ein Pub und Restaurant, das als eines der stimmungsvollsten Englands gilt. Hier gibt es Pub-Food mit modernen Anklängen und eine üppige Auswahl an Getränken, darunter ein Dutzend Biere und 25 Gins.

Mit dem "Grandland X" von Opel unterwegs in der Grafschaft Kent

Der Kompakt SUV ist das dritte Mitglied der X-Familie aus Rüsselsheim und begleitete uns auf den insgesamt sechs Golfplätzen in der Grafschaft Kent. Er überzeugt nicht nur durch den geräumigen Laderaum (erweiterbar auf bis zu über 1.650 Liter) sondern auch durch großen Fahrspaß und allerhand technischer Details. Die sensorgesteuerte Heckklappe, die sich allein mit einem Fußkick öffnen und schließen lässt, wussten wir nach einer langen Golfrunde zu schätzen: Das Einladen des Golfgepäcks ging damit einfach und unkompliziert von der Hand. Der 177 PS (130kW) starke 2 Liter Dieselmotor mit Achtstufen-Automatik macht richtig Spaß, und das auch beim Verbrauch: mit knapp fünf Litern auf 100 Kilometern (kombiniert inner- und außerorts, Herstellerangaben) können nicht viele Modelle dieser Klasse aufwarten. Auch die eingebauten Sicherheitssysteme ließen uns entspannt das ein oder andere Mal aufs Gaspedal treten: die elektronische Traktionskontrolle (IntelliGrip) passt sich jedem Fahrbahnbelag an und sorgt für ein sicheres Straßengefühl. Die beheiz- und belüftbaren Ergonomie-Sitze wurden sogar vom „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ zertifiziert und waren Balsam für unsere geschundene Rückseite nach insgesamt 108 gespielten Löchern Golf.  

Opel "Grandland X"
  • Hochmoderne Assistenzsysteme, fünf Sterne von Euro NCAP
  • Adaptives Fahrlicht mit LED-Technologie
  • Elektronische Traktionskontrolle IntelliGrip mit fünf Modi
  • Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung
  • Von der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ zertifizierte Ergonomie-Sitze vorn
  • Sensorgesteuerte Heckklappe, die per Fußkick öffnet und schließt
  • Apple CarPlay- und Android auto-kompatible Infotainment-Systeme mit bis zu acht Zoll großem Farb-Touchscreen
  • Motorisierung: 1,6 Liter Diesel oder 1,2 Liter Benziner mit modernem Sechsgang-Schaltgetriebe oder Sechsstufen-Automatik, 2,0 Liter Diesel mit Achtstufen-Automatik
  • Emissionen gemäß WLTP: 139 - 177 g/km CO2 je nach Motorisierung
  • Grundpreis: ab 24.250 Euro

Golfplätze in der Grafschaft Kent

Royal St. George’s Golf Club

Von manchen Insel-Kollegen wird der historische Course aus dem Jahr 1887 sogar als bester Platz Englands bezeichnet. Typische Merkmale sind erstklassiger Pflegezustand, Herausforderungen büschelweise, turmhohe Dünen und metertiefe Bunker, eine einmalige Symbiose von Natur und Bahnenverlauf. Je nach Windrichtung ändert sich die Schwierigkeit der Löcher. Und ja, auch eine Prise Snobismus gehört hier dazu – das Clubhaus darf nur auf Anmeldung und mit Krawatte betreten werden.

Royal St. George's Golf Club

ANSPRUCH             20 von 24
ZUSTAND                11 von 12
DESIGN                    21 von 24
KULISSE                  12 von 20
SERVICE                  12 von 15
BONUS                     5 von 5
INDEX:                     0,46/-

 


Prince‘s Golf Club (Himalayas/Shore)

Auch hier gibt’s Geschichte satt: Der Club wurde bereits 1904 gegründet und erlebte 1932 seinen zweifelsohne größten Moment, als der legendäre Gene Sarazen die bislang einzige hier ausgetragene Open Championship gewann. Das heutige Layout entstand dann Anfang der 1950er Jahre. Die wohl interessanteste Kombi ist die der 9-Löcher-Schleifen Himalayas und Shore, erst recht, seit der Himalayas Course nach einer umfassenden Renovierung durch das renommierte Architektenbüro Mackenzie & Ebert vor ziemlich genau einem Jahr wiedereröffnet wurde. Besonders gut sichtbar sind die Änderungen an den Bahnen 2 und 3, Highlight ist aber das neue, kurze Par 3 namens »Bloody Point«, an dem je nach Windstärke und -richtung zwischen Sand-Wegde und Eisen 5 alles gefragt sein kann.  

Prince's Golf Club (Himalayas/Shore)

ANSPRUCH             19 von 24
ZUSTAND                10 von 12
DESIGN                    18 von 24
KULISSE                  12 von 20
SERVICE                  8 von 15
BONUS                     5 von 5
INDEX:                     1,03/-

Royal Cinque Ports Golf Club

Historischer Linksplatz mit einigen blinden Abschläge, aber bei ruhigem Wind und mit etwas »Local Knowledge« (etwa Clubmitgliedern im Flight) durchaus spielbar. Ein guter, gerader Drive ist allerdings immer ein Vorteil, und auch die eine oder andere Hanglage in den Dünen muss gemeistert werden. Für den allerersten Abschlag braucht es Selbstbewusstsein, denn bei einem mächtigen Slice kommt der Parkplatz in Reichweite. Die Grüns sind fair, die Bunker machbar – doch bei Wind und Wetter wird aus Royal Cinque Ports ein Monster, besonders auf den letzten sieben Löchern. Ein heißer Tee oder ein kühles Pint im stimmungsvollen Clubhaus sind ein wohlverdienter Lohn.

Royal Cinque Ports Golf Club

ANSPRUCH             19 von 24
ZUSTAND                11 von 12
DESIGN                    20 von 24
KULISSE                  12 von 20
SERVICE                  8 von 15
BONUS                     5 von 5
INDEX:                     0,54/0,88

 

 

Littlestone Golf Club (Championship Links)

Erstklassiges Links-Golf in rauer, herausfordernder Atmosphäre und beinahe so etwas wie ein Geheimtipp. Die Landschaft ist relativ flach, daher ist der Wind ein noch stärkerer Faktor als auf anderen Links-Plätzen, wo die Dünenlandschaft hier und da für etwas Schutz sorgt. Überragend ist Loch 17, ein Par 3 mit Bunkern, die auf jeden nicht ganz präzisen Ball warten. Liebevoll altmodisches Clubhaus, das noch aus der Zeit der Gründung 1888 zu stammen scheint. Schon mehrmals war hier das Open-Qualifying zu Gast. Eine preisgünstige und unmittelbare Links-Erfahrung in gastfreundlicher Atmosphäre!

Littlestone Golf Club (Championship Links)

ANSPRUCH             17 von 24
ZUSTAND                11 von 12
DESIGN                    22 von 24
KULISSE                  8 von 20
SERVICE                  11 von 15
BONUS                     2 von 5
INDEX:                     0,88/1,59

Hever Castle Golf Club (Championship Course)

Diese Kombination der beiden 9-Löcher-Schleifen Kings und Queens ist ein bildhübscher Parkland-Course mit malerischem Baumbestand und der für die Insel typischen erstklassigen Pflege. Die Anlage ist so weitläufig, dass man oft auch bei viel Betrieb das Gefühl hat, ganz allein in der Natur unterwegs zu sein. Die 11 ist das schönste Loch und der Beginn von Hevers legendärer »Amen Corner«. An Bahn 15 mit dem ondulierten Grün ist ein Par ein erstklassiges Ergebnis, die 17, ein fast 600 Meter langes Par 5, ist eines der längsten Löcher in England. Die weiteren neun Bahnen namens Princes sind gut für hohe Handicapper geeignet.

Hever Castle Golf Club (Championship Course)

ANSPRUCH             15 von 24
ZUSTAND                9 von 12
DESIGN                    16 von 24
KULISSE                  13 von 20
SERVICE                  12 von 15
BONUS                     2 von 5
INDEX:                     1,64/2,26

London Golf Club (The International)

Auf dem Jack-Nicklaus-Design fand 2014 das Volvo World Match Play statt, außerdem ist in diesem August die European Seniors Tour bereits zum zweiten Mal zu Gast. Gleich mit einem knackigen Par 5 beginnt die herausfordernde Runde über ondulierte Fairways, und schon Loch 3 gilt als schwierigste Bahn des Platzes: An dem langen Par 4 gilt es, den Drive gut zu platzieren, um das von tiefen Bunkern verteidigte Grün anspielen zu können. Ein weiterer Höhepunkt ist die von viel Wasser verteidigte 12, ein Abwärts-Par 3, bei dem alles von der richtigen Schlägerwahl abhängt.

London Golf Club (The International)

ANSPRUCH             18 von 24
ZUSTAND                11 von 12
DESIGN                    21 von 24
KULISSE                   9 von 20
SERVICE                  15 von 15
BONUS                      4 von 5
INDEX:                     0,76/1,16

Hotels, Restaurants und Golf in Kent

Hotels

Die Hotels passen sich gut in die beschauliche ländliche Atmosphäre Kents ein. Bettenburgen sucht man vergebens, alles hat einen ältlichen, rustikalen Charme. Besonders gut gefallen hat uns das Hever Hotel in den ehemaligen Stallungen des nahen, 700 Jahre alten Schlosses Hever Castle mit seinem prächtigen Park. Äußerst angenehm ist auch The Dog at Wingham, ein Haus mit Pub und Restaurant. Das Haus gilt als einer der stimmungsvollsten Pubs Englands. Direkt am Golfplatz schläft man in der modernen The Lodge at Prince’s, die geräumigen Zimmer bieten Ausblick über die Nordsee oder den Platz.

Restaurants

Der Pub King Henry VIII in Hever ist die erste Anlaufstelle für Einheimische, Golfer und Hotelgäste: herzhaftes Pub-Food, aber auch Salate, Fischgerichte und eine Auswahl für Vegetarier. Das gute Restaurant im The Lodge at Prince’s bietet Golfplatzblick, während Gäste im Restaurant von Leeds Castle auf das Schloss blicken, das schon zu Zeiten von Wilhelm dem Eroberer erwähnt wurde und später an Heinrich VIII. fiel, der es für seine erste Frau Katharina von Aragon prunkvoll herrichtete. Pub-Food mit modernen Anklängen gibt es im The Dog at Wingham, dazu eine üppige Auswahl an Getränken, darunter ein Dutzend Biere und 25 Gins.

Golf

Rechtzeitige Buchung auf allen Plätzen ist unerlässlich. Der Royal St. George’s, der Royal Cinque Ports und der London Golf Club sollten vorsichtshalber weit im Voraus gebucht werden, was überall online möglich ist.

Golf.Extra-Reise

Der Golfreise-Spezialanbieter Golf.Extra ist mit einer attraktiven Reise zu den besten Links-Courses im Südosten Englands vertreten. The Lodge at Prince’s Golf Club inmitten des Clubareals liegt ideal für schöne Runde. Im Angebot: 5 Ü/F im Standardzimmer, Greenfee Prince’s Shore Course, Greenfee Prince’s Dunes Course, Greenfee Royal St. George’s GC, Greenfee Royal Cinque Ports GC, Mietwagen Kategorie A ohne Selbstbehalt ab/bis Flughafen London Gatwick. Preis: ab 1.259 Euro p. P. im DZ ab/bis Flughafen London Gatwick; Flüge und dazugehöriges Golfgepäck können selbstverständlich zu tagesaktuellen Preisen hinzugebucht werden.

Optional buchbar: z.B. Golfrunden The London Club oder Littlestone GC sowie diverse Ausflüge in die Grafschaft Kent.

Reisezeit & Anreise

Reisezeit

Die Zeit von Mai bis Oktober eignet sich am besten, wenngleich auf allen Plätzen ganzjähriger Betrieb herrscht (mit entsprechend reduzierten Greenfees). Wetterfeste Kleidung und wetterfestes Gemüt gehören allerdings wie immer auf der Insel dazu.

Anreise

Entweder zu den Londoner Airports, die von allen deutschen Flughäfen bedient werden, oder per Fähre in 90 Minuten von Calais nach Dover, etwa mit DFDS Seaways (einfache Fahrt mit Auto und zwei Erwachsenen »Economy« ca. 60 Euro, »Premium« mit bevorzugter Abfertigung und eigener Lounge mit Getränken und kleinem Büffet ca. 80 Euro).


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Info

Die Telefonvorwahl für England ist 0044, die Währung das Britische Pfund, derzeit entspricht 1 GBP ca. 1,15 Euro. Hilfreiche Info-Adressen für Ihre Reiseplanung:

visitkent.co.uk

golfinkent.co.uk

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