5 Jahre Open.9
Deutschland

Glückwunsch!

Der GC St. Leon-Rot feiert seinen 20. Geburtstag

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Er ist immer noch ein recht junger Club – doch kein anderer hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten die deutsche Golflandschaft so geprägt wie der GCSLR von Gründer Dietmar Hopp.

Traumwetter war dem Golf Club St. Leon-Rot in seiner Jubiläumswoche Ende April nicht beschert, aber so ist das nun mal in diesem wechselhaften Monat. Und im Endeffekt war es auch nicht so wirklich wichtig, denn der große Festakt am 28. April blieb trocken. Über 1.800 Gäste waren in die Mannheimer SAP Arena gekommen, um den Geburtstag zu feiern und sich an besondere Momente zu erinnern.

Und die gab’s zuhauf, wenn man allein auf die sportlichen Großveranstaltungen zurückblickt. Vor zwei Jahren fungierte der Club aus Nordbaden als Gastgeber und Ausrichter des Solheim Cup und holte damit die bislang bedeutendste Golfveranstaltung nach Deutschland. Mit Erfolg – fast 70. 000 Zuschauer sahen die furiose Aufholjagd der USA gegen Team Europa, und es hätten sogar noch mehr sein können, wenn das Wetter mitgespielt hätte.

Schon Jahre zuvor war St. Leon-Rot im Mittelpunkt des Interesses. Im Jahr 1999 gastierte Super-Star Tiger Woods im Kraichgau bei der Deutsche Bank/SAP Open. Woods war zu jenem Zeitpunkt erstmals in Zentraleuropa und wurde allen Erwartungen gerecht. Er gewann nicht nur bei seinem ersten Auftritt, sondern siegte auch bei seinen weiteren zwei Starts in St. Leon-Rot.

2002, bei seinem letzten Erfolg, wurde bereits auf dem zweiten Platz des Clubs gespielt. St. Leon war wenige Monate zuvor eröffnet worden. Der 6.541 Meter (von Weiß) lange Platz St. Leon wurde von dem englischen Architekten Dave Thomas im Stile eines Links-Kurses konzipiert und erinnert an vielen Stellen an schottische oder irische Golfplätze. Dominierende Elemente sind der sandige Boden, die scheinbar allgegenwärtigen Wasserflächen und die kunstvoll modellierten Bunkerlandschaften.

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Begonnen hatte alles mit Kurs Rot, der unter Leitung von Architekt Hannes Schreiner in die vorhandene Flußauenlandschaft mit ihrem außergewöhnlichen Charme integriert wurde. Große Teile der ursprünglichen Landschaft wurden als Biotope erhalten und sorgen nicht nur für eine optisch reizvolle Kulisse, sondern tragen auch zu den besonderen Schwierigkeiten des 18-Löcher Platzes bei. Der Parkland-Kurs ist eine gelungene Kombination aus Sport und Entspannung inmitten einer traumhaften Naturkulisse.

Neben den beiden großen Plätzen gehören ein  9 Löcher Kurzplatz, ein Bambini-Platz, eine in Deutschland einmalige Halle, die Allianz Golf Arena, eine beidseitig bespielbare Driving-Range und – ganz neu – ein gigantisches Übungsareal für das kurze Spiel zum Angebot des Clubs. Ein derart starkes Paket gibt es hierzulande kaum.

Dazu müssen auch die zahlreichen sportlichen Erfolge des Clubs erwähnt werden. Herren und Damen wurden mehrmals Deutscher Mannschaftsmeister und viele Einzelspieler trugen sich in die Siegerlisten namhafter Turniere im In- und Ausland ein. Geradezu vorbildlich aigiert man in der Förderung der Golfjugend.

Zu guter Letzt wird ein erstklassiger Service für Mitglieder und Gäste geboten und im Clubhaus und im Halfway House wird köstliches Essen gereicht und auch oft gefeiert. 

Das darf man auch völlig zu Recht, denn der Golf Club St. Leon-Rot ist eine, vielleicht die deutsche Top-Adresse. Gründungspräsident Dietmar Hopp, der für die Entwicklung der Anlage maßgeblich verantwortlich ist und bis heute amtiert, kann zufrieden sein – mehr als das. Er darf stolz sein! Glückwunsch!

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