Golf Journal Travel Awards 2019
GJ-Frage des Monats 03/19

Putten mit Fahne?

Seit Jahresbeginn erlaubt es eine neue Regel, den Fahnenstock beim Putten im Loch zu lassen – und das probieren nun nicht nur die Tour-Pros aus, es wird auch emsig darüber debattiert. Wie denken Sie über dieses Thema?

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Unter den vielen neuen Regeln, die seit Jahresbeginn gelten, sorgen bislang vor allem zwei für reichlich Diskussionsstoff: das Droppen aus Kniehöhe und das Putten mit der Fahne im Loch. Letzteres hat nicht nur auf dem Platz bereits Anhänger und Gegner gefunden, auch in puncto Theorie und Tradition haben sich zwei Lager formiert.

Putten mit Pin: Auf dem Platz experimentieren damit inzwischen schon einige Tour-Pros auf den Grüns, zu den Freunden des »Pin-Putts« zählt bisher zum Beispiel der Golftüftler Bryson DeChambeau. Auf der anderen Seite steht u.a. Mega-Star Tiger Woods, der es kürzlich ausprobierte und danach meinte: »Ich finde, dass ich dadurch nicht besser putte.«

Blickt man auf die Theorie, dann behaupten manche mit Verweis auf die Physik und Messungen, dass die Fahne im Loch bei Bergab-Putts etwa hilfreich sei. Andere dagegen können sich mit der Neuerung womöglich aufgrund einer etwas traditionalistischen Sichtweise auf den Golfsport nicht anfreunden. Ihr Credo: Wie werden wohl die Reaktionen ausfallen, wenn am Schlusstag des Masters oder der British Open ein Spieler an der 18 seinen Putt zum Sieg viel zu schnell gegen den Stock donnert, die Kugel aber dann trotzdem ins Loch fällt?

Ja, es gibt viel Pro und viel Contra – und deshalb würde uns nun interessieren, was Ihre Meinung zu diesem Thema ist:

Was halten Sie vom Putten mit Fahne im Loch?

Hier geht es zur Umfrage

Mit etwas Glück können Sie übrigens auch einen schönen Preis gewinnen: Wir verlosen unter allen Teilnehmern ein »Heaven 3«-Carry-Bag von Big Max, zwei Dutzend »AD333 Tour«-Bälle von Srixon und zwei GJ-Schlägertücher

Teilnahmeschluss ist am 15. März 2019, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ergebnis der März-Umfrage

Keine Drives bei Despoten: Der überwiegenden Mehrheit der GJ-User und -Leser gefällt es nicht, dass immer mehr Turniere der European Tour in autokratischen oder gar diktatorischen Ländern stattfinden. So jedenfalls lautet das mehr als eindeutige Ergebnis der Monatsfrage in GJ 01/19: »Soll die European Tour das Turnier in Saudi-Arabien absagen?« Denn: Satte 74,0 Prozent aller Teilnehmer hätten es bevorzugt, wenn das Anfang Februar in dem Wüstenstaat 

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durchgeführte Saudi International gar nicht erst stattgefunden hätte. Für 23,3 Prozent stellt der erstmalige Tour-Abschlag in dem umstrittenen Königreich dagegen kein Problem dar, den restlichen 2,7 Prozent ist es egal.

Ob diese klare Ablehnung nun schlicht der Political Correctness oder der Achtung von Menschenrechten und -würde geschuldet ist, können wir vom Schreibtisch aus natürlich nicht beurteilen. Fakt ist allerdings, dass die meisten GJ-Leser und -User generell keine Drives bei Despoten sehen wollen. Das belegt unsere Anschlussfrage: »Was halten Sie ganz allgemein davon, dass immer mehr Turniere der European Tour in Ländern in Afrika, Arabien und Asien stattfinden?«

Mit 49,2 Prozent wünscht hier nahezu die Hälfte, dass »die European Tour autokratische oder gar diktatorische Länder meiden sollte«. Weitere 17,5 Prozent sagen: »Gefällt mir nicht, weil die Turniere bisweilen in zweifelhaften Staaten sind«. 11,1 Prozent meinen eher fatalistisch, »das muss halt sein, weil nur dort das nötige Geld einzusammeln ist«, und 1,6 Prozent ist dieses Thema egal. Interessant: Immerhin 20,6 Prozent finden die Euro-Tour-Auftritte in fernen Ländern gut, »weil es die Vielfalt der Schauplätze erhöht«.

Und hier noch die Gewinner der Januar-Umfrage, bei der unter allen Teilnehmern ein »Heaven 3«-Carry-Bag von Big Max, zwei Dutzend »AD333 Tour«-Bälle von Srixon und zwei GJ-Schlägertücher verlost wurden:

  • Hedi Becher, Wermelskirchen 
  • Carmen Hoeppner, Merzhausen
  • Peter Teske, Stralsund 
  • Dr. Stefan Wilmes, Unterföhring 
  • Andre Wilms, Iserlohn

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