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Women's Amateur Championship

Sensations-Sieg für Krauter

Aline Krauter vom Stuttgarter GC Solitude hat
die 117. Women´s Amateur Championship gewonnen.
Platz eins für Deutschland beim European Young Masters.

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Women's Amateur Championship

 Aline Krauter vom National Team Germany machte den größten Erfolg ihrer bisherigen Karriere perfekt: Sie gewann die 117. The Women´s Amateur Championship auf dem Platz von West Lancashire. Dabei kam es im Viertelfinale zu einem Duell mit Paula Schulz-Hanßen (GC St. Leon-Rot). Bei den Herren schaffte es Marc Hammer (GC Mannheim Viernheim) bis ins Achtelfinale der Amateur Championship.

Dass Aline Krauter nur eine Woche nach dem famosen Sieg von Sophia Popov bei den Women´s British Open, das wichtigste Amateurturnier der Welt gewinnt, freut auch Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV) sehr: »Dieser Sieg ist phänomenal. Die Sogwirkung des Major-Titels von Sophia Popov ist derzeit überall im Team spürbar und wird uns weiter Ansporn sein, alles zu tun, um Kinder und Jugendliche für den Golfsport zu begeistern. Im Vergleich zu den großen anderen Nationen wird aus vergleichsweise wenigen jungen Golfern sehr viel an Klasse auf die Plätze der Welt gebracht. Bei uns läuft in der Jugendförderung auf allen Ebenen, vom Club über die Landesverbände bis hin zum Golf Team Germany offenbar sehr vieles sehr richtig.«

Die Siegerin war nach dem Erfolg überwältigt: »Dieser Titel bedeutet mir so viel, ich kann es noch gar nicht fassen. Ich freue mich, so ein großes Turnier mit dieser langen Geschichte gewonnen zu haben.«

Als Siegerin darf Aline im nächsten Jahr bei den Women´s Open, der Evian Championship und der Augusta National Women's Amateur Championship antreten.

Die 20-Jährige hatte zuvor auch einiges dafür getan, dass sie auf dem Treppchen ganz oben stand. Das Halbfinale gegen die Britin Emily Toy ging mit 2&1 an die Athletin des National Teams und im Finale war es die Engländerin Annabell Fuller, die sich der Deutschen am 18. Loch geschlagen geben musste. Paula Schulz Hansen, die im rein deutschen Duell im Viertelfinale das Nachsehen hatte, landete am Ende auf Rang fünf. Der British Amateur Titel war für Deutschland der zweite nach dem Erfolg von Leonie Harm 2018.

Bei den Herren erreichte Marc Hammer auf dem Platz des Royal Birkdale Golf Club, ebenfalls in England, das Achtelfinale. Der Spieler aus dem National Team Germany musste sich dem Iren Mark Power mit 2&1 geschlagen geben.

Gold für Deutschland beim European Young Masters

Das Junior Team Germany gewinnt das European Young Masters 2020 in Tschechien und verteidigt damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Die Mannschaft von Golf-Bundestrainer Christoph Herrmann und Kapitän Christian Marysko setzte sich mit gesamt -10 Schlägen deutlich vor der Konkurrenz durch. Silber ging an Gastgeber Tschechien (gesamt +8), die Bronzemedaille an das Team aus Schweden (+9).
Für Deutschland im Einsatz bei der U16-Europameisterschaft waren Emilie von Finkenstein (Hamburger Golfclub Falkenstein) und Charlotte Back (GC St. Leon-Rot) sowie Tom Haberer (GC Hannover) und Carl Siemens (Berliner GC Stolper Heide).

»Wir sind megahappy, es hätte nicht besser laufen können«, so Herrmann. Das Quartett, das am Moving Day die Führung übernommen und schon ein Polster zwischen sich und die Verfolger gelegt hatte, zeigte sich am Finaltag nervenstark und hochkonzentriert. Insbesondere die beiden deutschen Mädchen zündeten ein Feuerwerk auf der Anlage von Golf Mlada Boleslav. Hatte Charlotte Back tags zuvor mit ihrer starken 68 noch das beste Ergebnis abgeliefert, konnte Emilie von Finckenstein im Endspurt sogar noch eins draufsetzen: Sechs Birdies und eine bogeyfreie 66 bescherten ihr am Ende nicht nur die Goldmedaille in der Einzelwertung. Mit einem Gesamtresultat von acht unter Par war sie eine Klasse für sich. Bei Charlotte Back wurde es in Runde drei eine 74 und am Ende Silber im Mädchen-Klassement.

Den Medaillensatz komplett machte Tom Haberer. Er unterschrieb am Schlusstag eine 73 und belegte Rang drei. Gold bei den Jungen ging an den Franzosen Maxence Giboudot (-5), Silber holte der Schwede Wilmer Edero (-2).

Pressemitteilung: © DGV

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