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15. Allianz German Boys and Girls Open

Top-Golf im Golf Club St. Leon-Rot

Bei den Jungen setzte sich der Franzose Charles Larcelet durch. Den Titel bei den Mädchen sicherte sich Ingrid Lindblad aus Schweden.

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Von Ende Mai bis Anfang Juni hat die 15. Allianz German Boys and Girls Open (GBGO) im Golf Club St. Leon-Rot stattgefunden. Die Titel bei dem sehr wichtigen Turnier für Europas Golfnachwuchs sicherten sich Charles Larcelet (Frankreich) und Ingrid Lindblad (Schweden).
 

Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV) zeigte sich einmal mehr begeistert von der Organisation des ausrichtenden Clubs »Die 15. Allianz German Boys and Girls Open waren wieder einmal ein ganz besonderes Turnier. Nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die zahlreichen Zuschauer. Der Stellenwert dieses Turniers ist mit dem eines Majors zu vergleichen. Es ist ein absolutes Highlight im deutschen und europäischen Wettspielkalender.«
 
Der Finaltag war erneut eine große Sache. Der Tag der offenen Tür beim Golf Club St. Leon-Rot sorgte in Verbindung mit dem GBGO-Finale für großes Interesse. Die Tribünen waren bis zum letzten Platz gefüllt. Bei den Mädchen schaffte Ingrid Lindblad mit drei 68er Runden einen Start-Ziel-Sieg mit insgesamt 204 Schlägen. Die beste Deutsche war Paula Kirner (Kiawah GC Riedstadt), die bei insgesamt acht unter Par (210) auf Rang fünf landete. 
 
Bei den Jungen ging Fredrik Strandberg, der bis dahin die Führung zu keinem Zeitpunkt abgegeben hatte, mit drei Schlägen Vorsprung in den Finaltag und lag auch nach 16 Bahnen noch zwei Schläge vor den Verfolgern. Doch dann verließ den für den Hamburger GC spielenden Strandberg seine Stärke auf den Grüns und er musste zwei Bogeys hinnehmen. Dadurch kam es zu einem Stechen mit drei Spielern, die alle einen Gesamtscore von 207 (-9) notierten: Strandberg, Chi Hin Lou Tan (Hongkong) und Charles Larcelet.

Auf dem ersten Extraloch schied der Chinese aus. Auf dem zweiten fiel die Vorentscheidung nach dem Abschlag, denn Strandbergs Drive ging ins Wasser. Nach dem Drop folgte zwar ein sehr guter Schlag aufs Grün, der Putt wollte jedoch nicht fallen. So entschied der Franzose das Stechen mit einem Par für sich. 
 
»Ich habe einfach nicht auf den Platz gebracht, was ich, um zu gewinnen, hätte bringen müssen. Mein Putter war nicht so wie an den anderen Tagen. Dadurch war es ein ganz anderes Spiel und das hat man am Score gesehen. Hier mit eins über Par vom Platz zu gehen, ist für mich kein Maßstab. Ich habe über das Turnier eine gute Leistung abgerufen und werde weitere Turniere spielen, um eine gute Ausgangsposition für ein College-Studium zu bekommen«, bilanzierte Strandberg. 
 
Tim Tillmanns vom Kölner Golfclub landete nach einer 72er Finalrunde und insgesamt 209 Zählern (-7) auf dem geteilten siebten Rang, nur einen Schlag mehr benötigte Laurenz Schiergen vom Golfclub Hummelbachaue nach einer 69er Schlussrunde.

 ©: Pressemitteilung DGV

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