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TAYLORMADE

Großer Bahnhof bei der Präsentation 2017

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TaylorMade: Großer Bahnhof bei der Präsentation 2017

Beim »Global Product Launch« in West Palm Beach, Florida, präsentierte TaylorMade die Neuheiten 2017 von A bis Z, sprich vom Driver bis zum Ball. Hier gibt’s die interessantesten News dazu.

David Abeles, CEO und Präsident von TaylorMade-Adidas Golf eröffnete den Abend zum weltweiten Product-Launch der neuesten Errungenschaften aus dem Hause der Carlsbader für die kommende Saison. In knapp zwei Stunden bekamen die Anwesenden einen Überblick über die Neuheiten für 2017. Und das waren nicht wenige: Neben einer Putter-Linie (»TP«-Serie) und Wedges (»Milled Grind«), bringen die Amerikaner weiterentwickelte Driver, Fairway-Hölzer, Rescues und Eisen der »M1«- und »M2«-Serie auf den Markt. Dazu noch ein neues Ballmodell in zwei Ausführungen (»TP5«, »TP5x«) mit dem zum Angriff auf den Branchenprimus Titleist  geblasen werden soll – ein echter Rundumschlag also, der mit entsprechendem »großen Bahnhof« gebührend zelebriert wurde.

Unterstützung bei der Präsentation erhielt der TM-Chef von den entsprechenden Spezialisten der einzelnen Schlägersegmente sowie dem US-Open-Sieger Dustin Johnson, der sich in einer Q&A-Session zu seiner letzten Saison und den neuen Produkten äußerte.

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Driver mit mehr High-TechVor allem die weiterentwickelten Driver der beiden »M«-Serien waren bei der Vorstellung im Spotlight und wurden am nächsten Tag mit Hilfe von Johnson und dem Newcomer Jon Rahm (ehemaliger Erster der Amateurweltrangliste, jetzt schon Sieger auf der PGA Tour) vor versammelter Mannschaft einem ersten Test unterzogen.

Auch wenn sich die Ergebnisse der Tour-Spieler Dank ihrer Schwunggeschwindigkeit (circa 120 mph) nur bedingt auf die Leistung des Durchschnittsgolfers runterbrechen lassen, es wurde deutlich, was den Ingenieuren bei der Entwicklung wichtig war – bessere Fehlertoleranz und ein Plus an Klang und Feedback. Davon konnte sich GJ selbst ein Bild machen.


Im exklusiven Gespräch mit GJ erklärte Todd Beach, Vice-President Forschung und Entwicklung der Hölzer, wie die Verbesserung bei den Drivern zustande kam. Stichworte hierzu sind: mehr Karbon, neue Technologien und eine veränderte Geometrie, sprich Formensprache.

Angriffsball

Es kommt nicht oft vor, dass man im Rahmen eines Launches, ein Produkt vorgestellt bekommt und in diesem Zusammenhang eine klare Kampfansage an einen Mitbewerber ausgesprochen wird. Aber  mit der Einführung der Ballmodelle »TP5« und »TP5x« will TaylorMade ganz klar den Marktführer Titleist und seine Premium-Bälle »Pro V1« und »Pro V1x« attackieren.

M1/M2

Info: M1: 8,5°, 9,5° (auch LH), 10,5° (auch LH), 12°;  3 Premium-Standardschäfte; zusätzlich stehen ohne Aufpreis über 30 weitere Schäfte zur Verfügung. Außerdem gibt es ein baugleiches Modell mit 440 cc, 579 Euro.

M2: 9°, 10,5° (beide auch LH), 12°; Standardschaft: Fujikura »Pro XLR8 56« mit A-, R-, S- und X-Flex. Ergänzend gibt es den »M2 D« mit einer Draw-Gewichtung und »Ozik MFS X5«-Schaft von Matrix. Zusätzlich ohne Aufpreis weitere 30 Schäfte für beide Modelle, 449 Euro.

Man ließ mit breiter Brust verlauten, dass man aufgrund der einzigartigen Konstruktion in der Lage sei, einen Tour-Ball anzubieten, der weiter fliegt und weniger Backspin generiert als der des Konkurrenten.

»Wir behaupten, dass es keinen (Tour-)Ball gibt, der innerhalb von 100 Yards bessere Spieleigenschaften hat. Aber nicht nur bei den Längen sind unsere Modelle top«, sagte Eric Loper, Direktor für Forschung und Entwicklung der Bälle. So sollen die beiden Neuheiten ums Grün mehr Spin und ein besseres Gefühl erzeugen als die Vorgänger »TP« und »TPx«.

Schneller Kern und Schale mit Spin

Diese beiden Features und die damit verbundenen fünf Komponenten machen laut TaylorMade den Unterschied zu den Konkurrenzprodukten aus. Der aus drei Teilen bestehende »Tri-Fast«-Kern mit seiner von innen nach außen ansteigenden Kompression verringere den Spin und maximiere die Energieübertragung und sorge so bei den Hölzern und Eisen für die Länge. Das zweiteilige »Dual Spin«-Cover besteht aus einer etwas härteren inneren Schicht, die es ermögliche, dass sich die weichere Urethan-Außenschale besser mit der Schlagfläche und den darin befindlichen Rillen verzahne. Das wirke sich positiv auf das Schlaggefühl sowie den Spin bei den Schlägen innerhalb von 100 Yards aus.

Warum vor allem größere Längengewinne mit den Eisen möglich seien, erklärt Loper folgendermaßen: »Der um ein bis zwei Grad höhere Abflugwinkel, und der 500 bis 1.000 Umdrehungen geringere Backspin der beiden Modelle verringert den Luftwiderstand und lässt den Ball am höchsten Punkt schneller fliegen. Das führt bei gleichem Eintreffwinkel auf den Boden zu mehr Länge. So haben wir festgestellt, dass bei den mittleren Eisen Längengewinne um durchschnittlich sieben bis zehn Yards drin sind. Bei den Drives dagegen kommen diese Veränderungen dagegen »nur« mit einem Mehr zwischen zwei und vier Yards zum Ausdruck.«

www.taylormadegolf.eu

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