Seitdem Jack Nicklaus die Golfwelt im Sturm eroberte, gibt es Debatten um den so genannten »fliegenden rechten Ellbogen«. Damit ist gemeint, dass sich der rechte Ellbogen im Rückschwung von der rechten Körperseite entfernt. Geht es dagegen um den Abschwung, gibt es – zumindest was den rechten Ellbogen betrifft - keinerlei Diskussionsstoff.
T: Robert Baker/Grant Hepburn
F: Brandon Dekok
Bewegt sich Ihr rechter Ellbogen im Abschwung nach rechts, oder – besser ausgedrückt – kommt er dem Körper nicht hinterher (Bild oben), dann gibt es keine Möglichkeit, dass sich Hände und Arme synchron mit dem sich drehenden Körper bewegen. Bestenfalls werden Sie in eine Position kommen, wie sie in Bild 2 zu sehen ist. Hände und Arme haben überhaupt keine Verbindung zum Körper, und es ist viel zu viel Gewicht auf dem rechten Fuß. Aus dieser Position können eine Menge Dinge passieren – allerdings keine guten! Wenn Sie den Ball konstant zu fett oder zu dünn treffen, sind die Hände mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Treffmoment nicht vor dem Ball. Und möglicherweise hat alles seinen Ursprung in der Bewegung des rechten Ellbogens. Im Folgenden sehen Sie, wie man es richtig macht.
Rechten Ellbogen nach links unten
Kontrolliert der linke Arm den Schläger, dann sollte sich der rechte Ellbogen im Abschwung nach links unten bewegen (Bild 3). Während die Unterarme rotieren, um das Auflösen der Handgelenkwinkel durch den Treffmoment zu er-möglichen, ist der rechte Ellbogen weiter auf dem Weg nach links und ganz nah am Körper (Bild 4 und 5). Dadurch kommen die Hände in die richtige Position im Treffmoment (Bild 6). Außerdem unterstützt der rechte Ellbogen so einen Schwung von innen nach außen – und genau diesen suchen die meisten Golfer, indem sie stundenlang auf der Driving-Range üben.
Übung
Um ein Gefühl für die richtige Bewegung des rechten Ellbogens im Abschwung zu bekommen, halten Sie den Schläger mit der rechten Hand, während Sie den linken Handrücken gegen den rechten Ellbogen/Oberarm drücken. Führen Sie so einige Probeschwünge durch (Bild 7 bis 9). Sie werden erstaunt sein, wie sich der Treffmoment dadurch verbessert.















