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Sportmedizin - Krafttraining - Vitalität durch Golf

Muskeln als »Jugend-Gen«

Mit Golf schaffen Sie eine gute Grundlage für Vitalität bis ins hohe Alter. Aber das Spiel mit dem Ball reicht nicht als Jungbrunnen. Dafür müssen Sie konsequent Ihre Muskeln trainieren.

Man ist nur so alt, wie man sich fühlt«, heißt es. Falsch! Nur wer seine Muskeln kräftigt, dem dankt es der Organismus mit spürbarer Jugend. Denn in den Muskeln stecken die Lebenskraft und das Potenzial, den biologischen Prozess des Älterwerdens zu verlangsamen. Sich jung halten, ist weniger ein Sujet von teilweise fragwürdigen Therapien und Medikamenten, sondern mehr eine Sache der physiologischen Muskelstimulation. Denn im Muskel steckt das »Jugend-Gen« schlechthin. In jedem von uns tickt die biologische Uhr. Unser Organismus durchläuft einen Um- und Abbauprozess, der die organische, physiologische und biomechanische Leistungsfähigkeit vermindert. Mit Mitte 20 sind wir auf der Höhe unserer Leistungsfähigkeit. Danach büßen wir pro Jahrzehnt rund 15 Prozent an Jugend, Dynamik und Leistungskraft ein. Doch wir haben es selbst in der Hand, wie schnell und intensiv die Evolution des Alterns abläuft. Steuern Sie dem Prozess entgegen, indem Sie den Tank an Lebensenergie auffüllen. Wie? Ganz einfach, indem Sie Ihre Leistungsfähigkeit steigern und an Kraft zulegen. Mit Bewegung und Muskelarbeit. So halten Sie das Niveau des Stoffwechsels auf einem hohen Aktivitätsniveau, nehmen das Tempo aus dem biologischen Degenerationsprozess, Sie erhöhen den Lebenszyklus von Vitalität und Kraft. Mit Bewegungs- und Fitnesstraining treffen Sie genau die biologisch-physiologischen Schlüsselfaktoren des Alterns: beim Zellstoffwechsel in der Muskelstruktur. Was könnte sich besser dafür eignen als Golf? In diesem Sport steckt alles, um den Alterungsprozess zu verlangsamen.

 

Kleine Kraftwerke

Lebensenergie und Elan werden in den Körperzellen, den Mitochondrien, gebildet. Die Mitochondrien sind das Schaltzentrum der biologischen Dynamik. Hier findet der Stoffwechsel statt, hier wird Energie erzeugt und Fett verbrannt. Die Mitochondrien stecken im Muskel. Diese kleinen Kraftwerke können Sie durch gezieltes, ihrer Konstitution angepasstes Fitnesstraining vermehren. Eine einfache Formel: je mehr Muskelkraft, umso höher steigt der biologische Haushalt an Vitalität. Wer das Potenzial der Muskeln nicht ausschöpft, verliert jedes Jahr ein Pfund Muskeln. 

 

Der Organismus ist bekanntlich ein komplexes, ganzheitliches System. Entsprechend verhält es sich mit der Vitalität. Der Grad der persönlichen Fitness resultiert aus Muskelkraft in Verbindung mit dem Herz-Kreislauf-System. Die kardiopulmonare Leistungsfähigkeit bestimmt die aerobe Kapazität – wie viel Volumen an Sauerstoff wie schnell durch den Körper fließt. Auch das ist ein wichtiger Parameter für Vitalität. 

 

Ausdauer und Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems sind Elemente der Vitalität. Und Kraft ist ihr Motor. Wer über einen gut ausgebildeten und elastischen  Muskelapparat verfügt, hält den Jungbrunnen in sich am sprudeln. Denn die Muskelzellen selbst kennen kein Alter, sie sind immer aktionsbereit. Nur muss man ihre Möglichkeiten auch nutzen. Am besten in der Kombination Laufen und Krafttraining. Und das regelmäßig. Denn wenn Ihre Muskelzellen ständig Anreize erhalten, hat Ihr Organismus keine Zeit, älter zu werden – jedenfalls nicht so schnell. Und sie beugen bestimmten Krankheiten vor. Immerhin sind mangelnde Bewegung und »Kraftlosigkeit« häufigste Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bandscheibenvorfälle, Arthrosen und Osteoporose sowie hohe Cholesterinwerte. Gerade Fett muss man verbrennen. Und das passiert nun einmal im Muskel. Dafür muss man sich einfach nur bewegen – das aber richtig, intensiv und regelmäßig. Der Stoffwechsel ist dabei nichts anderes als die Verwandlung von Nährstoffen in Energie. Der Stoffwechsel ist ein dynamischer Prozess, den Sie durch Bewegung und Muskelarbeit intensivieren können. 

 

»Junge« Knochen

Wie jung oder alt man sich fühlt, spürt man auch an seinen Knochen. Bis zum 35. Lebensjahr sind die Knochen-Aufbauzellen aktiver als die Knochen-Abbauzellen. Bis zu diesem Lebensalter hat der Mensch seine Spitzen-Knochenmasse aufgebaut, die er für etwa zehn Jahre konstant beibehält. Ab Mitte 40 verliert er dann pro Jahr circa 1 bis 1,5 Prozent an Knochenmasse. Hier spielt körperliche Aktivität eine entscheidende Rolle. Denn Muskelkraft und -masse bestimmen zeitlebens die Knochendichte. Nur durch Bewegung wird die Einlagerung von Mineralien in die Knochen gefördert. Aufbaupräparat Nummer eins für das Skelettsystem ist das Kalzium. Auch Nerven- und Muskelzellen sowie Zellflüssigkeiten, die alle Gewebe und Organe umhüllen und durchdringen, benötigen Kalzium. Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium und unterstützt die Kalziumeinlagerung in den Knochen. Sonne  und Sauerstoff sind natürliche und sanfte Vitamin-D-Spender. Laufen und Golf sind also bestens geeignet.

 

Golf hält vital

Golf ist eine gute Basis zur Erhaltung der Vitalität. Es spricht wesentliche Muskelgruppen an, schult den Koordinationssinn, beschleunigt den Sauerstofftransfer, ruft ein komplexes Bewegungsspektrum ab und regt den Gelenkstoffwechsel an. Allerdings lässt sich über Golf allein kaum ein progressiver Muskelaufbau erzielen oder das Lungenvolumen und die kardiopulmonare Leistungsfähigkeit übermäßig steigern. Insofern sollten Sie gezielt Leistungsimpulse setzen. Das bedeutet Ausdauertraining, Muskelaufbau, Gymnastik mit Beweglichkeitsübungen. 

 

Wer sich lange an seiner Vitalität erfreuen will, für den muss ein regelmäßiges Bewegungs- und Fitnesstraining fester Bestandteil im Alltagsmanagement sein. So steigern Sie die Fettverbrennung bis auf das Dreifache und senken den Blutzuckerspiegel. Zwei bis drei Laufeinheiten pro Woche zu jeweils 30 Minuten fördern die Sauerstoffkapazität, die Durchblutung der Lunge und verstärken die Atemmuskulatur. Zudem beugen Sie gegen Venenleiden vor. Je mehr Sie Ihre Ausdauer trainieren, umso mehr Sauerstoff fließt durch Ihren Körper. Mit ein paar kleinen Sprints steigern Sie zudem die Transportgeschwindigkeit des Sauerstoffs.

 

 


Zusätzliche Informationen und Links

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