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Der Schauplatz: Golf Club Teutoburger Wald (Kurs Rot)

Spannend & spektakulär

Eggeberger Str. 13, 33790 Halle/Westfalen

Tel. 05201/62 79, www.gctw.de

18 Löcher, Par 72, 6.036/5.283 Meter (Gelb/Rot), 

CR 71,8/73,9, Slope 133/132

Greenfee: 45 Euro, Sa/So 60 Euro

 

Wenn Martin Kaymer, Bernhard Langer, Miguel Ángel Jiménez, Colin Montgomerie, Grégory Havret und Geoff Ogilvy am 28. Juni bei den Schüco Open im Golf Club Teutoburger Wald an den Abschlag gehen, dann können sich die Zuschauer garantiert auf spannendes Golf freuen. Denn der vom Cham-pions-Tee 6.371 Meter lange Kurs Rot ist mit einer Reihe von spektakulären Bahnen bestückt, die selbst diese Weltklassegolfer vor anspruchsvolle Aufgaben stellen dürften. Aus der Sicht von Normalgolfern jedoch fast noch schöner: Die vielen Bunker, Teiche oder Bäume kommen stets auch vom gelben oder roten Abschlag ins Spiel, weshalb sich der Charakter der 18 Löcher von Architekt Kurt Rossknecht im Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald am besten mit »spannend und herausfordernd« beschreiben lässt. Spätestens nach den beiden ersten, zum Aufwärmen angenehmen Bahnen herrscht auf dem Kurs Rot die gleichfarbige Alarmstufe: An Loch 3, einem knackigen Par 3 mit 172 Metern von Gelb, lauert das Wasser links vor dem Grün. Danach folgt ein kernig langes Par-4-Dogleg mit großer, feuchter Senke vor der Putt-Fläche. Und weiter geht’s durch das hügelige Terrain mit seinen vielen Schräglagen, Baumgruppen und gut verteidigten Grüns – die im Mai 2007 eröffnete Rot-Runde verlangt ständig Konzentration und Kondition. In höchstem Maße auf der großartigen Bahn 9: Hier finden sich nahezu alle für diesen Platz typischen Elemente – inklusive bedrohlicher Wasserhindernisse.

 

Überhaupt, der Mittelteil: Insbesondere auf den Spielbahnen 9 bis 13 ist Golf hier so anspruchsvoll und zugleich abwechslungsreich, dass man leicht erkennen (oder am eigenen Score leider spüren) kann, warum GOLF JOURNAL den Kurs Rot auf den 

 

23. Platz der »50 besten Plätze in Deutschland« gewählt hat. Und dem Rossknecht-Design in Halle/Westfalen geht auch danach nicht die Luft aus, es bleibt spannend und spektakulär bis zum Schluss! An den Löchern 17 und 18 – beide mit Teichen vor dem Grün – wartet ein wirklich eindrucksvolles Finale, das bei präzisem Eisenspiel auch ein gutes Ende finden kann. Wer sich da nicht ganz sicher ist, sollte vor der Runde einfach noch rasch ein paar Bälle schlagen, ausgezeichnete Übungseinrichtungen dafür wären jedenfalls vorhanden.

 

 

Course Management

 

Denken statt draufhauen

 

Vom Abschlag zum Grün: Wir zeigen, wie Sie vom Kurs Rot einen guten Score mit ins Clubhaus nehmen

 

 

!!! Klicken Sie auf die einzelnen Bahnen für eine größere Ansicht !!!

 

Loch 1

Eine angenehme Auftaktbahn zum Einspielen. Beim Abschlag sollten Sie aber beachten, dass das Fairway nach links hängt. Dann das richtige Eisen nehmen – bis zum Grün geht’s ständig bergauf.

Loch 2

Gerade bleiben! Denn auf den Drive lauert links die Ausgrenze, rechts einige Bunker und das Rough, danach stehen die weißen Pfosten auf der rechten Seite. Auch das Grün ist ziemlich gut verteidigt.

Loch 3

Vorsicht, das Grün ist lang, aber schmal, und links davor liegt ein Teich. Steht die Fahne in der Mitte, ist das untere Plateau die bessere Wahl, denn dann muss man den Putt nicht bergab schieben.

Loch 4

Der erste ganz große Tester: Auf dem langen Par 4 segelt der Drive zwar schön bergab, vom Dogleg-Knick geht’s dann jedoch über ein Biotop bergauf zur Putt-Fläche – und auch die hat’s in sich...

Loch 5

Ein Hauch von Entspannung. Das Wasserhindernis vor den Tees kommt nicht wirklich ins Spiel, Gefahr droht eigentlich nur vom Rough am rechten Rand der Spielbahn.

Loch 6

Noch eine der leichteren Aufgaben auf dem Kurs Rot, zielen Sie beim Abschlag aber vorsichtshalber etwas nach links, weil das Fairway nach rechts abfällt.

Loch 7

Ab hier beginnt das »Trio Infernale«: Sie brauchen einen starken Drive und einen mindestens ebenso guten zweiten Schlag, um beim Anstieg zum höchsten Punkt dieser Platzhälfte das Grün zu erreichen.

Loch 8

Eine Bahn für Strategen: Ein zu weiter Abschlag verschwindet an dem sehr langen Par 4 in den Bäumen, spielentscheidend sind Länge und Genauigkeit des Schlags auf das breite, aber nur wenig tiefe Grün.

Loch 9

Das schwerste Loch ist zugleich eines der schönsten: Wasserhindernisse, Schräglagen, Ausgrenzen, Baumgruppen, großer Grünbunker – hier findet sich alles, was Golf herausfordernd und interessant macht.

Loch 10

Beim Start in die zweiten Neun geht es vor allem um Präzision. Der Drive muss gut platziert sein, am besten hinter dem Fairway-Bunker landen, damit sich das stark verteidigte Grün risikoarm anspielen lässt.

Loch 11

Lassen Sie sich am Tee nicht von der Wasserfläche irritieren – die eigentliche Gefahr droht von den beiden Bunkern, die links und rechts das lange, vorne sehr schmale Grün bewachen.

Loch 12

Achtung am Abschlag! In der Drive-Landezone lauert links das Wasser, rechts ein gewaltiger Fairway-Bunker. Bei der Annäherung dann sorgfältig den Schläger wählen, das Grün ist nur 15 Meter tief.

Loch 13

Jetzt müssen Sie kräftig hinlangen, denn die von den gelben und roten Abschlägen ohnehin nicht gerade kurze Bahn spielt sich durch das erhöht liegende Grün noch ein Stückchen länger.

Loch 14

Rechts anhalten ist hier eine gute Idee – denn auf den bergauf führenden Abschlag wartet links ein Fairway-Bunker, danach fällt die Spielbahn nach links ab. Das Grün ist wieder mal sehr schmal.

Loch 15

Keine Frage, dieses mittellange Par 3 bietet eine der besten Gelegenheiten auf dem gesamten Platz, um je nach Spielstärke ein Par oder gar Birdie zu notieren. Ein sauberes Eisen, schon klappt’s.

Loch 16

Ab jetzt beginnt der ebenso grandiose wie anspruchsvolle Endspurt auf dem Kurs Rot: Die 16 ist kurz – doch die Ausgrenzen links und rechts, dazu Bäume, Rough und Senken, fordern hier regelmäßig Opfer.

Loch 17

Eine klassisches Risk-and-Reward-Bahn: Ein starker Drive wird mit ordentlich Roll belohnt, ein langer zweiter Schlag mit einer Birdie-Chance. Der Risikofaktor dabei ist für alle das Wasser vor dem Grün.

Loch 18

Ein spektakuläres Finale: Viel Wasser vor und viel Sand rund ums Grün beleben diese »Bühne« direkt vor der Clubhausterrasse. Unser Tipp deshalb: Überlegen Sie ganz genau, welches Eisen Sie brauchen.


Zusätzliche Informationen und Links

Equipment: Fairway-Hölzer & Hybrids 2012 im Test +++ Bubba Watson: Der Drive des Champions +++ British Columbia: Traumhafte Kulisse in den Rocky Mountains +++ Fussball: Das GJ-Spezial zur Europameisterschaft +++ Golf & Medizin: Die Voltaren-Golfer +++ Gewinnspiel: Mit Lufthansa Business Class nach Berlin +++ Szene: Die Spielstärke der deutschen Golfer +++ u.v.m.

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