Endlich darf er wieder jubeln: Mit einem Birdie am letzten Loch siegte Tiger Woods bei der Chevron World Challenge knapp vor Landsmann Zach Johnson.
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Woods meldet sich mit Titel zurück
Auf den letzten Bahnen in Thousand Oaks ging es für Tiger Woods darum, Konkurrent Zach Johnson zu besiegen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er aber einen anderen Kampf bereits gewonnen: Den gegen sich selbst.
Bei der Chevron World Challenge, ein von Woods selbst mit ausgerichtetem Turnier, war der alte Tiger zurück, wie so viele im Vorfeld erhofft hatten. Es war bereits der 27. Start für den Amerikaner seit seinem letzten Sieg im November 2009 beim Australien Masters. Wie hoch dieser Titel allerdings zu bewerten ist, bleibt abzuwägen: Im Feld des inoffiziellen Events der PGA Tour waren nur wenige große Namen zu finden, und trotz des Triumphs darf Woods nicht mal am Eröffnungsturnier der neuen Saison in Maui teilnehmen.
Und dennoch, Woods Reaktion sprach Bände: Nach seinem Putt zum Birdie am finalen Loch, mit dem er Zach Johnson auf den letzten Drücker noch um einen Zähler überragte, ließ der Champ einen Freudenschrei aus, wie er auch nach einem Majorsieg hätte fallen können. Dabei streckte Woods energisch die Siegesfaust in die Luft.
Sogar die Medienvertreter Vorort durften mitfeiern: Woods persönlich veranlasste, dass mehrere Flaschen Champagner ins Pressezelt geliefert wurden. Wie erleichtert muss er gewesen sein. Dabei gab er sich danach gewohnt gelassen: „Es fühlt sich großartig an“, sagte er. „Ich weiß, dass es eine Weile her ist, aber aus irgendeinem Grund, fühlt es sich nicht so an, weil ich mich so wohl gefühlt habe.“
Dabei hatte Woods nicht gerade einen Nerven schonenden Finaltag hinter sich. Zach Johnson startete als Führender mit einem Zähler Vorsprung in die letzten 18. Diesen konnte er auch bis zu den letzten zwei Bahnen halten – und dass, trotz der drei Bogeys, die neben den vier Birdies bis zur 16 fielen. Aber bei Woods lief es nicht viel besser. Er versenkte zwei Bogeys neben seinen drei Birdies bis zu den letzten beiden Bahnen.
Den entscheidenden Unterschied machten schließlich Woods Putts auf den letzten beiden Grüns - darüber waren sich beide Spieler nach der Runde einig. Während Johnson mit zwei Pars zu 71 lochte, zeigte Woods in alter Manier was in ihm steckt und lochte – trotz der nicht zu übersehenden Aufregung – zwei Mal in Folge zum Birdie. Nach dem Titel bei zehn unter Par erinnert sich Woods auf Nachfrage der Reporter zu seinen Zukunftsplänen, an einen vormaligen großen Sieger in Kalifornien: Jim Furyk beendete seine Saison 2009 mit einem fulminanten Sieg in Thousand Oaks und ließ im Jahr darauf eine phänomenale Saison folgen, bei der er sogar den Fed-Ex Cup gewann. Und dass nimmt sich Woods nun augenscheinlich zum Vorbild.
Tiger Woods Finalrunde auf dem Sherwood Golfclub war sicherlich keine Meisterleistung, aber mit seinen Putts auf der 17. und 18. hat er wieder mal bewiesen, dass er zu meisterhaften Golf fähig ist, wenn es darauf ankommt.
Auf den letzten Bahnen in Thousand Oaks ging es für Tiger Woods darum, Konkurrent Zach Johnson zu besiegen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er aber einen anderen Kampf bereits gewonnen: Den gegen sich selbst.
Bei der Chevron World Challenge, ein von Woods selbst mit ausgerichtetem Turnier, war der alte Tiger zurück, wie so viele im Vorfeld erhofft hatten. Es war bereits der 27. Start für den Amerikaner seit seinem letzten Sieg im November 2009 beim Australien Masters. Wie hoch dieser Titel allerdings zu bewerten ist, bleibt abzuwägen: Im Feld des unoffiziellen Events der PGA Tour waren nur wenige große Namen zu finden, und trotz des Triumphs darf Woods nicht am Eröffnungsturnier der neuen Saison in Maui teilnehmen.
Und dennoch, Woods Reaktion sprach Bände: Nach seinem Putt zum Birdie am finalen Loch mit dem er Zach Johnson auf den letzten Drücker noch um einen Zähler überragte, ließ der Champ einen Freudenschrei aus, wie er auch nach einem Majorsieg hätte fallen können. Dabei streckte Woods die Siegesfaust in die Luft.
Sogar die Medienvertreter Vorort durften mitfeiern: Woods persönlich veranlasste, dass mehrere Flaschen Champagner ins Pressezelt geliefert wurden. Wie erleichtert muss er gewesen sein. Dabei gab er sich danach gewohnt gelassen: „Es fühlt sich großartig an“, sagte er. „Ich weiß, dass es eine Weile her ist, aber aus irgendeinem Grund, fühlt es sich nicht so an, weil ich mich so wohl gefühlt habe.“
Dabei hatte Woods nicht gerade einen Nerven schonenden Finaltag hinter sich. Zach Johnson startete als Führender mit einem Zähler Vorsprung in die letzten 18. Diesen konnte er auch bis zu den letzten zwei Bahnen halten – und dass, trotz der drei Bogeys, die neben den vier Birdies bis zur 16 fielen. Aber bei Woods lief es nicht viel besser. Er versenkte zwei Bogeys neben seinen drei Birdies bis zu den letzten beiden Bahnen.
Den entscheidenden Unterschied machten schließlich Woods Putts auf den letzten beiden Grüns - darüber waren sich beide Spieler nach der Runde einig. Während Johnson mit zwei Pars zu 71 lochte, zeigte Woods in alter Manier was in ihm steckt und lochte – trotz der nicht zu übersehenden Aufregung – zwei Mal in Folge zum Birdie. Nach dem Titel bei zehn unter Par erinnert sich Woods auf Nachfrage der Reporter zu seinen Zukunftsplänen an einen vormaligen großen Sieger in Kalifornien: Jim Furyk beendete seine Saison 2009 mit einem fulminanten Sieg in Thousand Oaks und ließ im Jahr darauf eine phänomenale Saison folgen, bei der er den Fed-Ex Cup gewann. Und dass nimmt sich Woods nun augenscheinlich zum Vorbild.
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Zusätzliche Informationen und Links
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