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US Open

Woods: Major-Rekord? Keine Eile!

Tiger Woods hat sein Ziel, Jack Nicklaus’ Rekord von 18 Major-Siegen einzuholen, keinesfalls aus den Augen verloren. Er lässt sich damit nur Zeit.

„Nun, Jack war dabei 46, oder nicht?“

Als sich Tiger Woods bei den US Open der Presse stellte, gab sich der Superstar in gewohnt lässiger Manier. Er habe noch viel Zeit um Jack Nicklaus’ Rekord von 18 Major-Siegen zu brechen, so der 36-Jährige. „Also habe ich noch 10 Jahre. Watson hat es auch noch mit 59 fast noch geschafft. Es ist möglich. Wir können sehr lange spielen. Und das ist es, was in Form zu bleiben, Gewichte zu heben und fit zu sein so großartig macht– die Karrieren von uns Spielern haben sich verlängert.“

Und Recht hat er – Nicklaus hat sein letztes Masters mit 46 Jahren gewonnen, Watson war 59 als er am Titel der British Open vorbei schrammte. „Schauen Sie sich doch mal an, wie viele tatsächlich älter als 50 Jahre sind und immer noch spielen“, verteidigt Woods seine These. „Die Jungs verlängern ihre Karrieren und spielen weitaus länger als es in der Vergangenheit der Fall war. Viele haben damals in den frühen 40ern aufgehört. Aber zum Beispiel Vijay - der hat fast 30 Events allein in seinen 40ern gewonnen.“

 

Wenig Worte mit Mickelson

 

Seine erste Runde auf dem Olympic Club wird Woods mit Phil Mickelson und Bubba Watson bestreiten. Wie darf man sich einen solchen Flight vorstellen, ist es eine besondere Motivation für Woods? Wird während der Runde viel geredet?

„Ich denke nicht, dass wir über viel sprechen werden. Das ist ein Major. Wir haben hier einen Job zu erledigen. Und extra Motivation? Nein, ich versuche da einfach raus zu gehen und mich für Sonntag gut zu positionieren.“

Selbst für Woods ist das große Event sehr wohl eine Anstrengung: „Das ist eine lange Plackerei. Es ist immer wieder ein Test bei diesem Championship zu spielen. Ich denke, es ist eines dieser Championships bei dem am wenigsten miteinander gesprochen wird, weil es so schwer ist.“

 

Genauso wie die Spieler auf der Tour immer älter werden, treten auch immer jüngere ins Rampenlicht. So zum Beispiel Andy Zhang, der mit seinen gerade mal 14 Jahren der jüngste Teilnehmer der diesjährigen US Open-Austragung sein wird.

„Hey, er hat sich qualifiziert, also hat er es verdient“, sagt Woods auf die Frage was er davon hält. „Er hat sich den Platz erarbeitet. Wenn er sich qualifizieren kann, ist er auch nicht zu jung. Das ist das tolle an diesem Spiel, es wird dir nichts serviert. Du musst da raus gehen und die Zahlen liefern. Er hat die Scores geliefert, die notwendig waren, ist nach vorne gerückt und nun ist er hier und spielt auf der großen Bühne.“