Erst der Sieg eines Majors macht aus einem guten Jahr ein großartiges, so Tiger Woods. Der 35-Jährige hat große Ziele für die PGA Championship.
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Woods: „Ich will ein großartiges Jahr“
Das WGC-Bridgestone Invitational zählt zu Tiger Woods Lieblingsevents. Im Vorfeld des Turniers gab der Amerikaner einen Einblick, was er in diesem Jahr noch alles erreichen möchte. Denn der Meister will nicht nur eine gute Saison, es soll eine „großartige“ werden.
Drei Titel hat Woods in diesem Jahr bereits in der Tasche – nicht genug, so der 14-fache Major-Gewinner. Offensichtlich zählen für ihn nur die großen Siege: „Turniere gewinnen macht ein Jahr erfolgreich, aber ein Major zu gewinnen, macht es großartig“, so Woods bei der Pressekonferenz des Firestone Country Club.
„Aus einem 'so-so' Jahr wird plötzlich ein großartiges Jahr, wenn du ein Major gewinnst. Weil du Geschichte schreibst, wenn dir so etwas gelingt.“ Und dann verweist er auf seinen Kollegen Ernie Els. „Ernie hatte ein konstantes Jahr...und dann plötzlich bewegt er sich in einer ganz neuen Liga.“ Els hatte mit seinem Sieg bei den British Open in Lytham im vergangenen Monat seine 10-Jahre lange Durststrecke bei den Majors beendet.
Vorbereitung in Firestone
Woods hatte sowohl bei den British Open als auch bei den US-Open bis zu den Wochenend-Runden im Top-Feld gelegen. Während es in den USA am Ende nur für den 21. Rang reichte, war auf der Insel bereits der dritte Platz drinnen.
In das letzte Major des Jahres, die PGA Championship auf Kiawah Island in South Carolina, möchte Woods von Firestone gestärkt gehen: „Es ist schön, dass wir dieses große Event mit den besten Spielern der Welt kurz vor einem Major haben. Das ist eine gute Gelegenheit, unser Spiel auf nächste Woche vorzubereiten und gleichzeitig können wir uns selbst gegenseitig testen.“
Die Chancen stehen gut, dass Woods bereits in Firestone Erfolge feiern kann. Zwölf Mal war er bisher dabei, den Platz kennt er in und auswendig, sieben Mal kassierte er dabei die Trophäe ein. Lediglich im vergangenen Jahr lief es nicht so rund wie geplant. Nach seiner zwölf Wochen langen Verletzungspause, reichte es nur für den 37. Rang. In diesem Jahr könnte sich das Blatt aber wieder wenden.
Nach Siegen beim Arnold Palmer Invitational, Memorial und dem AT&T National fühlt sich Woods gewappnet: „Ich fühle mich in meiner jetzigen Position wohl. Alles macht Fortschritte“, so der 35-Jährige. „In diesem Jahr habe ich wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht, bessere Ergebnisse erzielt und konstanter gespielt.“
Woods klingt entschlossen: „Wenn man sein Spiel wie ich verändert hat, dann dauert es eine Weile. Aber das eine kommt nun zum anderen, und mit den Siegen in diesem Jahr, bin ich auf dem richtigen Weg.“
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