Die ersten Acht für das US-Team stehen seit der PGA Championship fest. Mickelson und Woods sind sicher dabei. Captain Davis Love III machte zudem Andeutungen, er wolle Furyk, Stricker und Mahan dazu holen.
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Ryder Cup: Furyk, Stricker und Mahan dabei?
Eine große Überraschung war es nicht. Nach vier dramatischen Tagen auf dem Ocean Course in Kiawah Island, blieb die Startliste des amerikanischen Ryder Cup-Teams undramatisch unverändert. Es hätte zwar viele Punkte für die automatische Qualifikation zu holen gegeben, aber kein Anwärter packte die Chance, das Feld von hinten zu räumen.
Demnach bleibt die Liste der Top acht Kandidaten, die sicher dabei sind bestehen. Darunter Tiger Woods, Bubba Watson, Jason Dufner, Keegan Bradley, Webb Simpson, Zach Johnson, Matt Kuchar und Phil Mickelson, der bereits zum neunten Mal in Folge dabei ist und in den USA damit einen neuen Rekord aufgestellt hat.
Wer die vier weiteren Teilnehmer sein werden, das bleibt in der Hand von Captain Davis Love III. Aber wie es bislang den Anschein macht, bleibt der Teamführer dabei wenig experimentierfreudig. Auf den Rängen neun, zehn und elf der Qualifikationsliste folgen die Ryder Cup erfahrenen Veteranen Steve Stricker, Jim Furyk und Hunter Mahan. Und auch wenn noch bis zum 4.September Zeit bleibt, um eine endgültige Entscheidung zu treffen, ist Love den Dreien nicht abgeneigt.
Team-Kombination zählt
Und dafür gibt es verschiedene Gründe: Zum Einen sind sie beide sehr erfahrene Teamspieler, da Furyk bereits sieben Mal dabei war und Stricker immerhin zwei Mal. Und zudem würden sie das bereits bestehende Team perfekt ergänzen, sagt Love. „Tiger und Steve Stricker waren ein wirklich gutes Paar. Sie fühlen sich beide wohl dabei. Und Jim Furyk ist großartig, weil er mit einfach jedem im Team spielen kann. Er würde natürlich viel Erfahrung und Stabilität mitbringen. Wir wissen das sehr an ihm zu schätzen.“
Und auch Hunter Mahan „stehe oben auf der Liste“. Für Love ist es ein Rätsel, dass sich der Sieger von zwei PGA-Turnieren in diesem Jahr nicht selbst bereits automatisch qualifiziert hat. „Wie ist das überhaupt möglich?“, fragte Love.
Jung mit erfahren
Weitere Spieler, die zur Diskussion stehen sind Dustin Johnson, Brandt Snedeker, Bo Van Pelt, Bill Haas und Rickie Fowler. Love hatte schließlich auch erwähnt, dass Fowler und Watson ein gutes Team abgeben würden. „Es bleiben noch drei Wochen um zu beobachten. Wir haben die Chance, die Jungs zu sehen wenn sie heiß laufen. Das spielt auch eine Rolle.“ In der kommenden Woche steht das Barclays in New York an und zuletzt die Deutsche Bank Championship auf TPC Boston.
Love sagt, für ihn zählt mehr als nur die Scores. Es ist die Chemie die unter den Spielern stimmen muss. „Ich könnte einfach Dart-Pfeile auf die Liste werfen und vier Jungs wählen, die richtig gute Golfer sind. Aber es geht darum, ein Team zusammenzustellen.“
Sein Erfolgsrezept: Junge mit erfahrenen Spielern kombinieren. Und weil Love mit Dufner, Simpson und Bradley bereits drei Ryder Cup-Rookies dabei hat, wären Stricker und Furyk keine so abwägige Auswahl.
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