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Neuer Ballesteros-Film

Das Leben der Golflegende Seve Ballesteros wird verfilmt, Geoff Ogilvy lernt von Woods Buch und ein Australier spielt die niedrigste Runde der Geschichte. 

Das Leben der Golflegende Seve Ballesteros soll verfilmt werden. Schon in diesem Sommer werden die Dreharbeiten beginnen, wer den spanischen Meister allerdings spielen wird, ist noch nicht bekannt.

 

In dem Film mit rund sechs Millionen Euro Budget, sollen alte Archiv-Bilder mit neu gedrehten Szenen zusammen geschnitten werden, der Fokus liegt dabei auf den jungen Jahren des Golfers.

 

„Es gibt so viele Möglichkeiten Seves Story zu erzählen, wir haben uns entschlossen uns auf die jungen Jahre zu konzentrieren, denn wenn man diese Phase nicht versteht, versteht man nicht zu welchem Mann er geworden ist,“ sagt Produzent Stephen Evans. Um ausreichend Material zur Verfügung zu haben, haben die Produzenten mit der europäischen und amerikanischen Tour zusammengearbeitet und auch die Organisatoren der großen Events, wie beispielsweise des Masters in Augusta, wurden kontaktiert.

 

 

Unterdessen hat sich der Sohn der Golflegende bei seinen Spielerkollegen schon einen Namen gemacht. Javier Ballesteros hatte im April dieses Jahres bei der Peugeot Alps de Barcelona als Amateur sein erstes professionelles Turnier gespielt und sich mit 68 Zählern einen respektablen 12.Platz erkämpft. Kollege Pablo Larrazabal meinte dazu: „Javier hat stark begonnen. Er ist kurz davor zu uns zu kommen.“

 

 

Geoff Ogilvy gestand ein, das Buch von Tiger Woods ehemaligen Trainer Hank Haney „The Big Miss“ sowohl aus Sicht eines Fans, als auch aus Sicht eines Spieler durchaus interessiert gelesen zu haben. „Es verschafft einen Einblick in Tigers Welt, wie auch ich ihn normalerweise nie bekommen hätte. Wir alle sind davon ausgegangen, dass er sehr hart an seinem Spiel arbeitet, aber wie hart, war mir neu.“

 

Ogilvy sagt, er weiß die Zeit und die Anstrengungen die Woods in jedes Detail gesteckt hat, um der beste Golfer der Welt zu werden, nun mehr zu schätzen. „Und ich habe jedem meiner befreundeten Spieler-Kollegen geraten, lies dieses Buch und Du wirst ein besserer Spieler.“

 

Besonders der Part über Woods Interesse an der Navy Seal und das dafür zehrende Training machte für Ogilvy zwar Sinn, überraschte ihn aber dennoch. Woods Interesse am  Militärdienst war allgemein bekannt, aber nicht wie aktiv er auch an dessen Übungen teilgenommen hatte.

 

Hank Hany, Woods ehemaliger Trainer, hatte in seinem Buch geschrieben, dass sich Woods nicht wie er selbst in der Öffentlichkeit sagte, beim laufen das Knie verletzt hatte, sondern bei einem anstrengenden Training mit den Navy Seals.

 

 

Die niedrigste Runde der Geschichte: Damit können sich nicht große Stars wie Donald oder Woods schmücken, sondern der bislang unbekannte australische Pro Rhein Gibson. Als er auf dem zweiten Loch auf dem River Oaks Golfclub in Oklahoma ein Eagle spielte, hatte er noch keine Ahnung was ihm an diesem Tag gelingen wird.

 

Zwölf Birdies, zwei Eagle und vier Par zur 55 auf dem 6.698-Yrad langen Par-71 Platz waren der neue Rekord. Der 26-Jährigen war danach selbst sprachlos: „Ich bin heißgelaufen und jeder Putt fiel. Besser kann ich es nicht erklären.“ Gibson spielt noch auf der Golfweek National Pro Tour, aber vielleicht wird man bald mehr von ihm hören.