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Lexi Thompson: Rekordsieg auf der LET-Tour

Mit 16 Jahren und zehn Monaten hat die Amerikanerin als jüngste Proette ein Event der LET gewonnen. Tiger Woods verteidigt unterdessen Fred Couples und Luke Donald räumt weiter Preise ab. 

Ein Einstieg in die Profi-Welt wie aus dem Bilderbuch: Erst vor drei Monaten hat der amerikanische Nachwuchsstar Lexi Thompson die Navistar LPGA Classic in den USA gewonnen. Nun sorgte die 16-Jährige für den perfekten Saisonabschluss: Mit 67 Zählern holt sich die junge Dame bei vier Schlägen Vorsprung den Titel der Omega Dubai Ladies Masters vor Lee-Anne Pace. Die Südafrikanerin konnte mit einer finalen 69 ihren Rückstand nicht mehr aufholen. Mit diesem Sieg ist Thompson die jüngste Proette, die je auf der LET gewinnen konnte. Lediglich die Südkoreanerin Amy Yang war bei ihrem Sieg der ANZ Ladies Masters in Australien im Jahr 2006 nochmals zwei Monate jünger. Allerdings hatte Yang zu diesem Zeitpunkt noch den Amateurstatus. Ein neuer Rekord also für Thompson – und bestimmt auch nicht der letzte.

 

Unterdessen hat sich Tiger Woods über seinen Blog für dieses Jahr verabschiedet. Zur Abu Dhabi HSBC Golf Championship am 20. Januar will er zurück sein und bis dahin seinen Körper etwas zur Ruhe kommen lassen, schreibt er. Einen weiteren Kommentar schießt er allerdings noch hinterher, der seinem Befürworter Fred Couples zu Gute kommt: „Ich habe gehört, es gibt Leute, die Fred Couples als guten Ryder Cup Captain in Frage stellen. Das kann ich einfach nicht verstehen.“ Für ihn sei Couples ein großartiger Captain – sei es beim Presidents Cup oder beim Ryder Cup, das spiele keine Rolle. „Wie er uns locker hält und wir Spaß dabei haben – es ist einfach großartig für ihn zu spielen. Er ist sehr viel kompetitiver als die meisten denken, er zeigt es nur nicht. Er zeigt es uns gegenüber, aber die Öffentlichkeit bekommt davon nichts mit.“ Couples hatte trotz großer Kritik Woods ins Presidents Cup Team 2011 geholt.

 

Und es ist doch Luke Donald geworden: Der Engländer wurde zum „2011 European Tour Race to Dubai Golfer of the Year“ ernannt, natürlich mehr als verdient. Hier eine interessante Statistik: Insgesamt hat Donald auf der European Tour in dieser Saison 90 unter Par gespielt! Auf der amerikanischen Tour sogar 116 unter Par, dabei noch nicht eingerechnet seine Match-Play-Events. Das Race to Dubai hat er gewonnen, obwohl er in diesem Jahr sechs Events weniger gespielt hat als der zweiplatzierte Rory McIlroy. Und auf der US-Geldrangliste platzierte er sich auf Rang eins vor Webb Simpson, obwohl dieser sieben Turniere mehr gespielt hat als der Engländer. Einfach eine unglaublich starke Leistung.


Zusätzliche Informationen und Links

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