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European Tour

Dubai: Platz 4 für Siem

Während mit Rafael Cabrera-Bello erneut ein Spanier den Sieg der Dubai Desert Classic holt, darf sich Marcel Siem über seine bislang beste Platzierung in Dubai freuen.  

Marcel Siem durfte an diesem Wochenende in Dubai einen schönen Erfolg feiern: Der Ratinger spielte vier konstant gute Runden, darunter am ersten Tag sogar eine 65, danach 69, 68 und 71 Zähler. Sein Endscore von 15 unter Par wurde mit einem vierten Platz belohnt. Ein Ergebnis seines intensiven Trainings über den Winter, wie Siem danach erklärte. Mit Unterstützung seines deutschen Trainers Günther Kessler, hat sich Siem im Januar in einem Traininslager in den USA gezielt vorbereitet. In Dubai gab es dafür allein 95.000 Euro an Preisgeld, für 2012 hat sich der 31-Jährige aber noch viel mehr vorgenommen: „Ich möchte unbedingt unter die Top 100 der Weltrangliste kommen, um einige Turniere in den USA spielen zu können, mich möglichst auch wieder für Major und für den World Cup qualifizieren.“

 

Seinen zweiten Sieg auf der europäischen Tour holte sich auf dem Emirates GC Rafael Cabrero-Bello. Aber dieser – nach dem Titel der Austrian Golf Open 2009 – ist eindeutig der prestigeträchtigere. Während Konkurrenten wie Lee Westwood und Stephen Gallacher gerade auf den zweiten Neun wegen des windigen Wetters strauchelten, spielte der Spanier vier Birdies zur fehlerfreien 68. Nach Miguel Angel Jiménez (2010) und Alvaro Quiros (2011) ist es bei diesem Turnier der dritte spanische Sieg in Folge.

 

Ein erneuter Rückschlag jedoch für Westwood, der nun bereits zum dritten Mal bei dem Event als Zweitplatzierter aus dem Rennen geht. Und das, obwohl er nach Runde drei sogar noch an der Spitze stand. Ein Bogey auf Bahn 5 warf den Engländer auf Runde vier allerdings zurück, es wurde eine 70. Gleichauf mit dem Schotten Stephen Gallacher musste er sich schließlich mit Rang zwei zufrieden geben.

 

Aber auch Martin Kaymer hat im Finale schnell gemerkt, dass es nicht sein Tag ist. Nach drei verpassten Bidie-Chancen auf den ersten drei Bahnen, machte selbst das Birdie auf Bahn 4 die Stimmung nicht wieder gut. Zwei Bogeys und sogar ein Doppel-Bogey warfen den Weltranglistenvierten zurück. Nach Runden von 66, 67 und 70 Zählern führte die finale 74er Runde zum 13. Platz für Kaymer.


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