Dunsany, Co Meath, Tel. 00353/1/6 89 30 00, Fax 8 25 07 06, killeen-castle.com
18 Löcher, 6.535/5.392 Yards (H/D), Par 72, Slope , CR
Greenfee: 100 Euro, Oktober bis März 85 Euro
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Dunsany, Co Meath, Tel. 00353/1/6 89 30 00, Fax 8 25 07 06, killeen-castle.com
18 Löcher, 6.535/5.392 Yards (H/D), Par 72, Slope , CR
Greenfee: 100 Euro, Oktober bis März 85 Euro
Erst im April 2009 eröffnet und schon 2011 Austragungsort des Sol-heim Cup – wenn das keine beachtenswerte Visitenkarte ist! Der von Jack Nicklaus designte Platz rundet das reichhaltige Angebot an erst-klassigen Plätzen in Irland ab – und das zu einem Greenfee, das man mit Fug und Recht als Schnäppchen bezeichnen kann. Ein Grund mehr, den Besuch hier nicht auf die lange Bank zu schieben, denn spätestens nach dem Vergleichskampf europäischer und amerikanischer Proetten im September 2011 dürfte hier eine Anpassung nach oben erfolgen. Beeindruckend ist schon die Größe des Geländes, in dem sich die Anlage befindet. Man hätte hier wahrscheinlich auch problemlos 36 Löcher bauen können. Um so schöner ist es, dass es nur 18 sind, denn diese sind weitläufig in die leicht hügelige, offene und von teilweise riesigen Solitärbäumen geprägte Landschaft eingebettet. Jedes Loch hat seinen eigenen Charakter, der sowohl takti-sches Geschick als auch den ein oder anderen wirklich langen Drive verlangt. Letzteres gilt besonders für die Back-Tees, denn von dort misst der Platz stattliche 7.677 Yards! Fairway- und Grünbunker sind größtenteils so tief, dass sich die Mitnahme eines 60-Grad Wedges durchaus empfiehlt. Nicklaus hat beim Design, ganz im Gegensatz zu anderen von ihm realisierten Projekten, dankenswerter Weise auf unnötigen Schnick-Schnack verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert. So hält sich die Anzahl von Bunkern und Wasserhindernissen durchaus im Rahmen und die Spielbahnen hat er von unnötigen Hügellandschaften verschont. Allerdings sind alle Hindernisse so platziert, dass ein schlechter Schlag durchaus darin enden kann. Highlight des Platzes sind aber ohne Frage die Grüns: Riesig, pfeilschnell und teilweise mit Breaks, deren Ausmaß selbst versierte Putter vor Probleme stellt. Wer den Ball so auf dem Grün platziert, dass der Putt bergab geht, sollte nicht verzweifeln, wenn dieser vier bis fünf Meter weiter rollt, als eigentlich vorgesehen. Der Verlauf der top gepflegten Spielbahnen ist so gelegt, dass das aus dem zwölften Jahrhundert stammende Schloss, das der Anlage seinen Namen gab, immer wieder zum Blickfang wird. Das moderne Clubhaus hat Locker, deren Ausstat-tung es mit jedem Fünf-Sterne-Hotel aufnehmen kann. Von seiner Terrasse hat man einen schönen Blick auf das Putting-Grün, an dem ein beeindruckender Baum steht sowie auf einige der Löcher.
Hoteltipp: Knapp 15 Minuten ent-fernt ist das Dunboyne Castle Hotel & Spa, dessen Qualität zwar nicht die des Platzes hat, aber dennoch auch gehobenen Ansprüchen genü-gen sollte. DZ mit Frühstück ab cirka 120 Euro. Tel. 00353/1/8 01 35 00.
GJ-Score 76
Anspruch 18*
Zustand 12
Design 19
Kulisse 13
Service 11
Bonus 3
GJ-Index 0,98, (2) 1,15
* Geschätzt, da noch keine offiziellen Werte vorliegen