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Kaufberatung Eisen

Welche Kopfform für welchen Spieler

Eisenkopf ist nicht gleich Eisenkopf. Hier erfahren Sie, worin sie sich unterscheiden und welche Kopfform für welchen Spieler geeignet ist.

Niedriges Handicap

 

Bild 1:
Hier konzentriert sich das Gewicht mehr hinter dem Sweetspot. Der Schwerpunkt liegt vergleichsweise hoch und nah am Schlägerblatt. So ist es besser möglich, den Ball mit bestimmten Flugkurven zu spielen. Das Cavity fällt gering aus, d.h. die Gewichtsverteilung in die Außenbereiche des Schlägerrückens ist nicht besonders hoch.

 

Bild 2:
Die untere Kante des Schlägerblatts (Leading-Edge) ist in der Verlängerung der linken Schaftseite (kein Offset). Mit dieser Geometrie können bessere Spieler den Ball flacher und mit mehr Kontrolle schlagen. Nur: Der kleine Kopf sieht zwar attraktiv und schön aus, reduziert aber die Fehlertoleranz deutlich.

 

Bild 3:
Schmale Sohle: Ein solider Ballkontakt unterscheidet den guten vom schlechten Golfer. Je schmaler die Sohle ist, desto besser kann der Spieler den Ball schlagen, egal, ob er gut oder schlecht liegt. Wer konstant schwingt, kann den Ball mit einer schmalen Sohle auch kontrolliert vom harten Untergrund schlagen.
Eine schmale Topline bedeutet, dass hier wenig Gewicht platziert ist. Das Schlägerblatt wirkt schlank. Diese Form wird von besseren Spielern bevorzugt und unterstützt das bessere Manövrieren (Shapen) des Balls.

 

 

Mittleres/hohes Handicap

 

Bild 1:
Das Gewicht beim Cavity-Back-Design-Eisen ist in den Außenbereichen des Schlägerrückens konzentriert. Dies erhöht dank verbesserter Stabilität die Fehlertoleranz. Der Sweetspot ist möglichst tief und weit vom Schlägerblatt platziert. Je tiefer das Cavity ist, desto stabiler ist der Schlägerkopf im Treffmoment.

 

Bild 2:
Die Leading-Edge ist gegenüber der linken Schaftseite nach rechts versetzt (Offset). Dies unterstützt einen höheren Ballflug und erleichtert es, das Blatt durch den Treffmoment besser gerade (square) an den Ball zu bekommen.
Ein größerer Kopf erhöht das Vertrauen in der Ansprechposition ebenfalls.

 

Bild 3:
Die breite Sohle ist Ausdruck dafür, dass hier viel Gewicht platziert ist. Das bringt den Schwerpunkt weiter nach unten und ermöglicht einen höheren Ballflug.
Die dicke Topline hilft, den Schlägerkopf im Treffmoment zu stabilisieren, d.h. der Schlägerkopf verdreht sich auch bei einem Ballkontakt abseits der Blattmitte nicht so stark.  Zudem erhöht sie vor allem bei Anfängern das Vertrauen.


Zusätzliche Informationen und Links

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