Titleist hebt die Anpassungsfähigkeit des Drivers auf eine neue Stufe, weil Loft und Lie unabhängig von einander verändert werden können
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Die neue Unabhängigkeit
Mit der Einführung der »910«-Serie bei den Drivern bringt Titleist nun erstmals Schläger auf den Markt, bei denen der Golfer selbst die Position des Schlägerblatts sowie Loft- und Lie-Winkel verändern kann, um so individuell optimierte Abflugbedingungen zu erhalten. Möglich wurde das durch die Integration des weiterentwickelten »Sure Fit«-Systems in die Serienproduktion. Bisher kam es nur in Schlägern zum Einsatz, die zum Fitting verwendet wurden, und bei denen die Auswahl des Schafts im Vordergrund stand.
Jetzt kann jeder Golfer den Kopf des Drivers in 16 verschiedenen Positionen mit dem Schaft verbinden. Die Schlägerblattstellung ist standardmäßig 0,5 Grad geöffnet. Man kann sie aber bis zu 1,5 Grad offen oder geschlossen einstellen. Beim Lie sind Veränderungen um 0,75 Grad nach unten bzw. 1,5 Grad nach oben gegenüber der Standard-einstellung möglich. »Mit unserem Sure Fit Tour System, das wir in alle unsere 910-Modelle integrieren, haben wir nun die Möglichkeit Loft und Lie unabhängig von einander anzupassen«, sagt Stephanie Bezilla, bei Titleist für die Entwicklung der Hölzer zuständig. »Das erhöht die Präzision der Anpassung und bedeutet, dass eine Justierung nicht zulasten einer anderen geht. Alles in allem wird dadurch die Performance des Schlägers verbessert«, so Bezilla weiter.
Die Krone der neuen Driver ist leichter und dünner als die ihrer Vorgänger, was zu einem niedrigeren Schwerpunkt führt. Das neue Schlägerblatt-Insert hilft, so der Hersteller, die Ballgeschwindigkeit zu erhöhen. Die in der Sohle angebrachte Gewichtsschraube wiegt sieben Gramm, kann aber optional durch leichtere oder schwerere Ausführungen ersetzt werden. Der Schwerpunkt beim »910 D2« (460 ccm) ist tiefer als beim »910 D3« (445 ccm). Somit sollen mit dieser Version höhere und geradere Drives möglich sein, zudem sei die Stabilität höher. Wer eine flachere Flugbahn mit mehr Roll wünscht, sollte den »910 D3« wählen. »Wir wollten einen neuen D3 bauen, der etwas leichter zu spielen ist, aber dennoch mit wenig Spin für maximale Länge sorgt«, lässt Bezilla wissen.
Info: H; RH/LH; Loft: 8,5°, 9,5°, 10,5°; Schäfte: Standardmäßig gibt es drei verschiedene Diamana-Schäfte (»‘ilima 61« bei D3, »Kai’li 65« und »‘ahina 72«), sowie den Aldila »RIP a60« und den Project X »Tour Issue X-7 Graphite«.
Preis: 399 Euro


